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Territorium – Grenzenlos Volksmusik

Musikperformance

picnic

  • © Alexandra Polina

  • © Alexandra Polina

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  • © Alexandra Polina

  • © Alexandra Polina

Termine

  • Sa 14.10.23, 20:15 | Premiere
  • So 15.10.23, 18:00 | mit Publikumsgespräch
  • Do 19.10.23, 20:15
PREIS: €8 – €24 ORT: LICHTHOF Theater Tickets

Dauer: ca. 120 Minuten mit Pause

Die Performance findet teilweise auf Deutsch, teilweise auf Englisch statt

English below

Trigger

Wer ist eigentlich auf die bescheidene Idee gekommen, Nationalstaaten zu gründen, Zäune drum zu bauen und Lieder drüber zu singen? Macht euch sesshaft! picnic erschafft ein performatives Territorium: Der Bühnenraum wird versuchsweise zum Gebiet, zum Staat, zur Insel erklärt, die Konsequenzen assoziativ ausgelotet. Der Widerspruch zwischen ausgrenzendem Heimatgehabe und dem notwendigen Gefühl, sich zu Hause zu fühlen, bleibt natürlich erhalten. 

Wie klingt die Volksmusik-Show, auf die wir uns als identitätsstiftendes Ritual einlassen? Kann ein WIR entstehen, zwischen den Performer:innen und dem Publikum? Welche Hymne passt zu uns? Alle sind herzlich eingeladen, mitzusingen und aus ganzem Herzen völlig ironiefrei auf die eins und die drei zu klatschen. Wie immer, trotz guter Unterhaltung, Lagerfeuerromantik und steiler Utopie, holt uns am Ende die Realität ein. Wie soll es anders sein? 

English

Whoever came up with this little idea to found nation states, build fences around them and sing songs about them?

Settle down! TERRITORIUM is picnic’s performative territory: the stage is claimed as a tentative state, an island, and the implications unfold. What does its folk music, its identity-forming ritual, sound like? 

Can a WE emerge between the performers and the audience? Which hymn suits us? The paradox remains, of course: A sense of belonging in a we implies the exclusion of them. All are cordially invited to sing along and unironically clap on one and three.

As always, despite the fun around the campfire and utopian dreams, reality catches up with us in the end. How could it be otherwise?

Von und mit:
Roman Gerber (Klarinette), Silke Lange (Akkordeon), Meredith Nicoll (Gesang, Performance), Charlotte Ortolf (Tuba), Anton Rudakov / Alekszandr Szivkov (Choreographie & Tanz), Milena Voitsekhovska (Akkordeon, Performance), Mona Vojacek Koper (Performance, Text), Assia Weissmann / Viola Wasser (Bratsche, Geige), Jens Bluhm (Regie, Text), Lena Carle (Dramaturgie, Text), Hark Empen (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Sophie Leypold (Kostüm), Nanako Oizumi (Bühne), Tannaz Nikbin Gargari (Produktionsassistenz), Grigorii Popov / Zwei Eulen (Produktionsleitung), Felix Stachelhaus (Komposition, Musikalische Leitung & Schlagzeug)

Eine picnic-Produktion in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, von der Hamburgischen Kulturstiftung, der Claussen-Simon- Stiftung, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, »ART CONNECTS – Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden«

Trigger

Triggerwarnung: An einzelnen Stellen kann es zu lauterer Musik kommen