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Premiere

Mudra

Von spirituellen Welten bis zur Konsumgesellschaft, vom Sakralen bis zum Profanen

Jasmine Fan im #lichthof_lab

  • © Tobias Hoops

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Termine

  • Do 25.02.21, 20:15 | Premiere | Live-Stream
  • Fr 26.02.21, 20:15 | Live-Stream
  • Sa 27.02.21, 20:15 | Live-Stream
  • So 28.02.21, 13:00 | Stream
PREIS: €5 – €20 ORT: #lichthof_lab Tickets
Die Veranstaltung findet per Live-Stream im #LICHTHOF_LAB statt. Das Zugangspasswort findest du auf deinem Print@Home-Ticket. Werde Teil der Performance und trete der Zoomkonferenz bei! Parallel zur Peformance wird eine Zoom-Konferenz als Teil des Bühnenbildes auf die Bühne gestreamt. Um daran teilzunehmen, melde dich kurz vor Beginn der Veranstaltung mit deinem Passwort vom Ticket im #LIchthof_lab an (Link zu Zoom wird kurz vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben). Im Zoom musst Du nichts weiteres machen, du kannst Dir den Stream dann ganz regulär auf der Webseite anschauen.

 

Mudras sind symbolträchtige Handgesten, die oft in göttlichen Darstellungen im Hinduismus und Buddhismus zu finden sind. Sie stehen u.a. für den Weg ins Innere, für Energie und Erleuchtung. Ausgehend von ihrer sakralen Grundbedeutung verfolgt Jasmine Fan die Entwicklung dieser gestischen Sprache bis in den modernen Alltag hinein an Beispielen wie den Hong Kong Protesten, der gestischen Sprachunterstützung in Italien oder der Verwendung von Emojis in der digitalen Kommunikation.

Dabei verarbeitet sie gemeinsam mit den beiden Tänzer*innen Isabella Boldt (Deutschland) und Ying Yun Chen (Taiwan) den persönlichen Zwiespalt zwischen europäischer Kultur und taiwanesischen Wurzeln.

Die Kraft der Mudras durchdringt die statischen und dynamischen Choreographien der Tänzerinnen und wird von den subtilen Klangwelten des Komponisten Ilya Selikhov (Russland) und der Sounddesignerin Sum Sum Shen (Taiwan) umhüllt. Videoprojektionen verstärken die Wirkung der Mudras mitsamt ihren mystischen Bedeutungen und spirituellen Ursprüngen.

Jasmine Fan versteht es die Ideen der auf Trennung beruhenden wissenschaftlichen Weltsicht des Westens und der alles verschmelzenden östlichen Weltanschauung in Einklang zu bringen. Sie verfolgt die Entwicklung der spirituellen Mudras zurück und legt so den heiligen Ursprung dieser Gesten frei.

MUDRA bringt die Aufführung zur Betrachter*in. Noch immer im Lockdown sieht es so aus, als würde auch der zweite Versuch einer Live-Premiere nicht stattfinden können. Deswegen hat sich das Team von MUDRA die Frage gestellt, wie sie die spezielle, spannungsgeladene Luft des Theaters und die Erfahrung, den Raum zu betreten und zu teilen, digital vermitteln können? In Jasmine Fans neuem Live-Stream-Konzept kann das Publikum nicht nur die Tänzer*innen sehen, sondern auch sich selbst und die anderen Zuschauer*innen, die auf die bewegten Formen der Tänzer*innen und die Bühne projiziert werden. Virtuell im selben Raum wie die Tänzer*innen anwesend, will Jasmine Fan jeden wieder in die intime Atmosphäre versetzen, die uns ins Theater zieht. Keine passiven Live-Streams mehr. Von Bildschirm zu Bildschirm, von zu Hause auf die Bühne, bringt MUDRA das Publikum ins Theater und die Tänzer*innen in den Wohnraum.

Konzept und Choreographie: Jasmine Fan / Künstlerische Leitung: Jasmine Fan / Dramaturgie: Xiang-Jun Fan, Jean-Claude Mondot / Tänzerinnen: Ying-Yun Chen, Isabella Boldt / Sounddesign: Sum-Sum Shen / Komposition: Ilya Selikhov / Film: Jasmine Fan / Kostüm-Design: Alessa Kapp /  Foto und Film-Kameramann: Tobias Hoops / Grafik-Design: Dennis Kapell  / Lichtdesign: Sönke Christian Herm / PR Management: Doria Worden / Bühnen-Design: Valerie Witt, Martin Stobbe / Produktionsassistentin: Doria Worden, Valerie Witt / Produktionsleitung: Jasmine Fan

Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Dank an Martin Stobbe vom Galerie Stobbe • Paidere • Mondot, pflanzmich.de, Claashof in Dittmern

Ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.