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NACHHALTIGKEIT UND KLIMANEUTRALITÄT IM KULTURBAU

PODIUMSDISKUSSION

Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026

Do 07.05.26 18:30 Uhr

  • Hell beleuchtete Fassade mit Schriftzug: DAS RENTZEL - Center for Arts and Culture. Davor viele Menschen.

    Foto mit KI erstellt

  • Architekturplan eines Theatergebäudes

    © bplus.xyz Axonometrie Rentzelstraße

Bitte beachten:
Die Veranstaltungen findet in der Rentzelstraße 36 statt!


Dauer:
ca. 90 Minuten

Sprache: Deutsch

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English version below

 

Theaterbauten sind immer auch Ausdruck gesellschaftlicher Vorstellungen davon, wie Kunst produziert, vermittelt und erlebt werden soll. Doch welche architektonischen Konzepte braucht das Theater von morgen – und wie lassen sich dabei Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und Zugänglichkeit zusammen denken?

Angesichts aktueller Theaterneubauten, Umbauten und Sanierungsprozesse gewinnen diese Fragen in Hamburg besondere Dringlichkeit. Im Rahmen eines öffentlichen Podiums diskutieren Expert:innen aus Architektur, Theaterpraxis und Stadtentwicklung über Perspektiven nachhaltiger Kulturbauten, ökologische Verantwortung im Bauprozess sowie die soziale Dimension von Theaterarchitektur.

Im Zentrum steht zudem die Vorstellung des Projekts Rentzel – eine Mittelbühne für die Freien Darstellenden Künste, das neue Impulse für zukunftsfähige Produktions- und Aufführungsorte setzt. Die Veranstaltung lädt Fachpublikum, Kulturschaffende, Studierende und Interessierte ein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Räume entstehen können, welche künstlerische Praxis, gesellschaftliche Offenheit und ökologische Verantwortung miteinander verbinden.

Podiumsdiskussion mit Jonas Janke (Architekturbüro b+), Karoline Habt (Prozessbegleitung für zirkuläres Bauen), Prof. Dr. Frank Schmitz (Kunst- und Architekturhistoriker), Dr. Ing. Katharina Neubauer (TOMAS, Transformation of Material and Space), moderiert von Matthias Schulze-Kraft (LICHTHOF Theater).

Die LICHTHOF Veranstaltungen im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026 werden gefördert durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Einfache Sprache

Theatergebäude zeigen immer auch, wie eine Gesellschaft über Kunst denkt: Wie wird Kunst gemacht? Wie wird sie gezeigt? Und wie erleben Menschen sie?

Darum stellt sich die Frage: Wie sollte das Theater der Zukunft aussehen? Welche Ideen für Gebäude braucht es? Und wie können dabei Umweltschutz, Klimaneutralität und gute Zugänglichkeit für alle zusammen gedacht werden? Diese Fragen sind in Hamburg gerade besonders wichtig. Dort werden zurzeit neue Theater gebaut, alte Gebäude umgebaut oder renoviert.

Bei einer öffentlichen Diskussion sprechen Fachleute aus Architektur, Theater und Stadtentwicklung darüber. Sie tauschen Ideen aus zu:
• nachhaltigen Kulturgebäuden
• umweltfreundlichem Bauen
• und der sozialen Bedeutung von Theatergebäuden.

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung ist auch die Vorstellung des Projekts „RENTZEL“.
Dabei geht es um eine neue Bühne für die freien darstellenden Künste. Das Projekt soll neue Möglichkeiten für Orte schaffen, an denen Theater produziert und aufgeführt wird.

Die Veranstaltung lädt Fachleute, Kulturschaffende, Studierende und alle Interessierten ein. Gemeinsam soll darüber nachgedacht werden, wie Räume entstehen können, die
• Kunst ermöglichen,
• für viele Menschen offen sind
• und die Umwelt schützen.

 

Theatre buildings are always an expression of society’s ideas about how art should be produced, communicated and experienced. But what architectural concepts does the theatre of tomorrow need – and how can sustainability, climate neutrality and accessibility be reconciled?

In light of current new theatre constructions, conversions and renovation projects in Hamburg, these questions take on particular urgency. As part of a public panel discussion, experts from the fields of architecture, theatre practice and urban development will discuss perspectives on sustainable cultural buildings, ecological responsibility in the construction process, and the social dimensions of theatre architecture.

The focus will also be on the presentation of the Rentzel project – a medium-sized stage for the independent performing arts, which is providing new impetus for future-proof production and performance venues. The event invites professionals, cultural practitioners, students and interested members of the public to reflect together on how spaces can be created that combine artistic practice, social openness and ecological responsibility.