Matter of Facts

Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch

  • © Christian Schuller

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»Sie lassen Glasmurmeln auf einer E-Gitarre rollen und Autofedern klingen und erzeugen, elektronisch geloopt, ergänzt, konterkariert, eine große Klangfülle, sogar ganz ohne Instrumente. Das Konzert aus Mensch, Maschinen und Raum muss nicht mehr als es selbst sein, es erstaunt, regt an und bisweilen auch auf: Die Theater-Gemeinschaft spendete der Uraufführung großen Beifall.«(Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eva-Maria Magel, 10.2.2020)

Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits gängiger Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus.

Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was heißt es, zusammen zu grooven? Und was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden?

Die mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez entworfene Labor-Arena versammelt das Publikum um ein überdimensioniertes Klangobjekt, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten. Die Arbeit am Rhythmus als gemeinsames Ritual und Choreografie steht im Zentrum des Abends. Die Bühne wird zu einem geteilten Ort, an dem alle ihre Sehnsucht nach Synchronizität neu überprüfen können.

Von und mit: Yu-Ling Chiu und Yuka Ohta / Künstlerische Leitung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch / Komposition: Diego Ramos Rodríguez / Klangregie: Robin Bös / Instrumentenbau: Friedrich Hartung / Produktionsleitung: Lisa Gehring und Carmen Salinas

Länge: Ca. 70 Minuten

Eine Produktion von Glogowski/Hoesch in Koproduktion mit dem Mousonturm Frankfurt am Main und dem LICHTHOF Theater Hamburg.

Gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, die Hamburgische Kulturstiftung, die GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) und die Naspa Stiftung. Kompositionsauftrag finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.