Happy Ending

backsteinhaus produktion

Do 3.11., 20:15 Uhr
Fr 4.11., 20:15 Uhr
Sa 5.11., 20:15 Uhr

  • ©Alex Wunsch

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„Ungemein berührend“ (Stuttgarter Zeitung)

Dauer ca. 60 Minuten

English version

it’s all memories, it’s all in the future

Mit Happy Ending beschließt die Stuttgarter Kompanie backsteinhaus produktion ihre Reihe Der Fall Mensch. Die Trilogie befasst sich mit unserer Spezies und ihrem Untergang. Die drei Stücke „Show down“, „Climax“ und „Happy Ending“ beschäftigen sich mit drei großen Themen der Menschheitsgeschichte: der Evolution, dem Anthropozän und Post-Extinction.

Das Anthropozän, eine vermeintlich kurze Zeitspanne im Erdbestehen, wird als Scheitern verstanden.

Mit einem Ensemble aus Tänzer:innen, Musiker:innen und Studierenden des Figurentheaterstudiengangs der Hochschule für Musik und Theater Stuttgart bündelt Happy Ending die Überbleibsel dieses Zeitalters. Nicht ohne Selbstironie werden die Reste der Menschlichkeit und ihr Zerfall museal aufbereitet. Mit dem menschlichen Körper als Material erschaffen sie eine Zukunftsvision und zugleich eine Erinnerung.

Pressestimmen zu Happy Ending

„So erloschen die Wesen dieser posttraumatischen Geisterstunde auch wirken: mit ihren ver- und aufglimmenden Energiereserven sind sie oft ungemein berührend. Insbesondere die Duette zweier Tänzer, deren Handreichung zum Kampf mutiert, und die industriell anmutende Klangwelt mit scheuen Tanzmusikeinlagen, die Güldeste Mamac live auf dem Harmonium spielt, ziehen einen in ihrer verzweifelten Poesie in den Bann. (…)
Und wenn dann noch zwei Figuren plötzlich eine Pietà bilden – dann trägt diese Madonna mit dem großen Kind an der ausgepolsterten Mutterbrust zugleich die unzerstörbare Hoffnung auf eine mitleidsfähige Welt auf dem Schoß.“ (Stuttgarter Zeitung)

„Regisseurin Nicki Liszta (…) inszeniert das ‚Nach-dem-Untergang-der-Menschheit‘ in rund einer Stunde voll praller Eindrücke. (…) Den jungen Bühnenakteuren gelingt das widersprüchlich absurde Spiel mit stark ausagierter, gemeinschaftlicher Präsenz in Darstellung, Tanz und Musik – mal zurückgenommen und wie tot, mal mit überbordender Lebensenergie.“ (Ludwigsburger Kreiszeitung)

Zu backsteinhaus produktion aus der Jurybegründung zur Nominierung für den George Tabori Förderpreis

„Charakteristisch für die Arbeiten der Kompanie ist eine eigenwillige und interdisziplinäre Formsprache an der Grenze von Tanz und Theater.
backsteinhaus produktion steht für die schonungslose und radikale Umsetzung ihrer Themen, die auch sehr physisch von der puren Wucht der Bewegung ihrer Darsteller*innen gekennzeichnet ist. (…) Sie kreieren wunderbare Bilder von hochpolitischem Theater, das kluge und intelligente Konzepte zur Grundlage hat: In der Gegenwart der ortlosen Körper, füllen sie reale Räume mit bis ins Äußerste lebendigen Bewegungen.“

English version

In HAPPY ENDING an ensemble of dancers, musicians and students of puppet theatre brings together the multi-perspectival remnants of this era and creates a revealing panorama. In this panorama the remnants of humanity and its decay are given a museum-like treatment. Using the body as source material, the performers create a vision of the future and at the same time a memory. The result is a constantly changing collection which is being expanded by the participating performers.

Das Team: Elena Sofie Böhler, Ariel Cohen, Lara Epp, Ottavio Ferrante, Kevin Franc, Isabelle Gatterburg, Heiko Giering, Eva-Maria Hasler, Timo Kleinemeier, Thomas Kraft, Nicki Liszta, Paulina Mandl, Güldeste Mamac, Moritz Martin, Rebecca Moltenbrey, Natasja Raböse, Kathrin Stärk, Tobias Tönjes, Anniek Vetter, Lotte Patzelt und Lorenz Uhlig / Die Performer:innen: Ariel Cohen, Ottavio Ferrante, Kevin Franc, Isabelle Gatterburg, Timo Kleinemeier, Güldeste Mamac, Lara Epp, Eva-Maria Hasler, Thomas Kraft

www.backsteinhausproduktion.de

Eine Koproduktion von backsteinhaus produktion, Wilhelma Theater und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, gefördert durch die Stadt Stuttgart und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung von Theater Rampe und LICHTHOF Theater.