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FESTTAG!

Tanz, Performance, Installation

Véronique Agapi Langlott

Do 11.12.25, 20:00 Uhr | Premiere
Fr 12.12.25, 20:00 Uhr
Sa 13.12.25, 20.00 Uhr
So 14.12.25, 18:00 Uhr

  • Zwei Personen in Trachten mit Kopfschmuck aus Plastikflaschen, eine trägt schwarze Kleidung mit Netzärmeln, die andere weiße, transparente Puffärmel.

    © Ines Könitz

  • Person in Trachtenkleidung mit schwarzer, glänzender Bluse und auffälligem Kopfschmuck aus gelber Blume, grünem Plastiktüte und Plastikflasche vor blauem Hintergrund.

    © Ines Könitz

  • Frau in schwarzem Top und Netzstrumpfhose liegt auf dem Boden und kämmt ihr langes, dunkles Haar mit einer Bürste..

    © Ines Könitz

  • Zwei Köpfe in Großaufnahme mit Kopfschmuck aus Plastikflaschen. Eine Person wir mit einem Löffel gefüttert.

    © Ines Könitz

  • Mehrere tanzende Personen tragen Trachten aus weißen und schwarzen Plastiktüten, mit Kopfschmuck aus Plastikflaschen und -verpackungen.

    © Ines Könitz

  • Zwei Personen in schwarzer Kleidung bei einer Performance, eine liegt auf dem Rücken auf schwarzen Kissen, die andere steht mit erhobenen Armen und hält ein transparentes Tuch.

    © Ines Könitz

Dauer: ca. 90 Minuten
Sprache: Englisch

Sensible Inhalte: Stroboskoplicht, Lautstärke, Nacktheit

Bitte beachten:
Die Veranstaltungen finden in der Barlach Halle K, Klosterwall 13 statt!

Relaxed PerformanceEnglish version below

 

Pressestimmen:

„‚Festtag!‘ funktioniert auf mehreren Ebenen. Als Performance, die Themen wie Heimatbegriff, Zugehörigkeit, aber auch Konsumkritik auf kluge Weise hinterfragt. Und als überaus gelungene Kollaboration aller Beteiligten, die für immer neue Überraschungen sorgt und doch einer sehr klaren Erzählung folgt.“ (Annette Stiekele im Hamburger Abendblatt vom 12.12.2025)

„Es gibt allerlei lose Enden an der Produktion, an denen Bilder andocken können, und Assoziationen wuchern. Bei allem Anliegen – vom neuen Modulieren „sperriger Themen“ ist zu lesen, „wie Konservatismus, Heimat und Zugehörigkeit“ – ist „Festtag!“ keine verkappte Vorlesung über Nationalismus oder Nachhaltigkeit. Sondern ein manchmal unnahbar wirkendes, gleich darauf umso mitreißender unmittelbares Erlebnis.“ (Alexander Diehl, taz, 13.12.2025)

 

Für ihre neueste Arbeit begibt sich die Hamburger Choreografin Véronique Langlott in einen Raum der Kunst. In der Barlach Halle K in Hamburg entsteht eine Choreografie die mit installativen und skulpturalen Strategien der bildenden Kunst spielt.

Nachdem Langlott im Jahr 2025 auf der Suche nach authentischen Trachten, deren Präsentationen bei Volksfesten und dem zugrunde liegenden handwerklichen Erbe ganz Deutschland bereist hat, präsentiert sie nun mit ihrem Team eine unberechenbare, poetisch aufgeladene zeitgenössische Interpretation dieser Traditionen in einer Durational Performance. Trachtenkostüme werden in einem nachhaltigen Upcycling-Prozess bearbeitet und verfremdet und das Publikum wird eingeladen sperrige Themen wie Konservatismus, Heimat und Zugehörigkeit in diesem künstlerischen Kontext neu zu modulieren.

English

For her latest work, Hamburg-based choreographer Véronique Langlott enters a space of art. In the Barlach Halle K in Hamburg, a choreography emerges that plays with the installative and sculptural strategies of the visual arts. After traveling across Germany in 2025 in search of authentic traditional costumes, their presentations at folk festivals, and the underlying artisanal heritage, she now presents together with her team an unpredictable, poetically charged contemporary interpretation of these traditions in a durational performance. Traditional costumes are reworked and alienated through a sustainable upcycling process, and the audience is invited to reconsider and reframe challenging topics such as conservatism, homeland, and belonging within this artistic context.

Konzept: Véronique Agapi Langlott / Dramaturgie: Barbara Schmidt-Rohr /
Tanz & Choreographie: Simone Gisela Weber, Mercedes Ferrari, Irene Martínez Olivares, Véronique Agapi Langlott / Kostüm & Bühne: Linda Spörl, Franziska Müller, Véronique Agapi Langlott / Sound: Dong Zhou / Technik & Licht: Lars Kracht / Produktionsleitung: Kerstin Henky

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Die Vorstellungen finden als Relaxed Performance statt. Relaxed Performances richten sich an alle, die sich in einer entspannteren Theateratmosphäre wohler fühlen. Das heißt: Bewegungen und Geräusche aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Alle sind dazu eingeladen, sich so anzuziehen, wie sie sich am wohlsten fühlen. Wer möchte, kann den Aufführungsraum jederzeit verlassen und wieder betreten. Es werden alternative Sitzmöglichkeiten angeboten.