Schauspiel in Arabischer Sprache
EVERY SHAME, YET EID MUBARAK
Malas Twins | Präsentiert durch Salam Crew
Sa 14.02.26, 20:15 Uhr
Dauer: ca. 70 Minuten
Sprache: Arabisch (Syrischer Dialekt)
ARTE-Beitrag zur Produktion, die in einer syrischen Küche uraufgeführt wurde.
In einem bescheidenen Zimmer, an einem der Tage des Eid-Festes, erwacht das Stück mit seinen beiden Figuren zum Leben: Nizar, der Soldat, und Youssef, der Intellektuelle. Youssef ist ein überzeugter politischer Dissident, der für seine Überzeugungen mit Gefängnisstrafen bezahlt hat, was seinen Konflikt mit dem Soldaten schürt. Nizar hält sich selbst für einen Superhelden innerhalb seines Bataillons, lebt aber nur von falschen Hoffnungen und Versprechungen.
Durch ihre Gespräche wird die Last eines erschöpften Volkes wie ein roter Faden zwischen ihnen verwoben: der Kampf gegen steigende Preise, der Mangel – oder das völlige Fehlen – von Benzin und Diesel, knappe Transportmöglichkeiten und die ständig steigenden Lebenshaltungskosten. Wir werden Zeugen, wie die Träume der Jugend an der harten Realität zerschellen, so wie die Freude des Eid-Festes unter dem Gewicht von Trauer, Unterdrückung und Depression zerbricht.
Text & Regie: MALAS TWINS / Performance: Mohamad MALAS and Ahmad MALAS / Technische Betreuung und Lichtdesign: Sönke Christian Herm
Das Stück wird präsentiert von Salam Crew
In einem einfachen Zimmer beginnt an einem Tag des Eid-Festes das Stück. Die beiden Figuren sind Nizar, der Soldat – Youssef, der Intellektuelle. Youssef glaubt fest an seine politischen Ansichten und saß dafür im Gefängnis. Das führt zum Streit mit dem Soldaten. Nizar sieht sich als Held seiner Einheit, lebt aber nur von leeren Hoffnungen und Versprechen.
Ihre Gespräche zeigen die Probleme eines erschöpften Volkes. Die Menschen kämpfen gegen höhere Preise und den Mangel an Benzin und Diesel. Transportmittel sind knapp. Die Kosten für das Leben steigen ständig. Man sieht, wie Jugendträume wegen der schweren Realität zerbrechen. Auch die Freude am Eid-Fest verschwindet wegen Trauer, Unterdrückung und Depression.