Bye bye Bühne

Eine immersive 360° Virtual Reality Performance

Judith Rosmair und Theo Eshetu

TERMINE

Fr 15.10.2021 18Uhr+19:30Uhr+21Uhr

Sa 16.10.2021 18Uhr+19:30Uhr+21Uhr

  • © Thomas Müller

  • © Thomas Müller

  • © Thomas Müller

Länge: 50 Minuten

English version below

Werd’ ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön!

Unter diesem Goethe-Zitat steht das immersive VR-Performance-Projekt der Theatermacherin Judith Rosmair und des DOCUMENTA-Künstlers Theo Eshetu.

Bye bye Bühne“ spielt in einem geschlossenen Theater während eines Pandemie-Lockdowns. Das Publikum erlebt mit Virtual-Reality-Brillen die filmische Faust-Überschreibung und kann dem Geschehen in 360° um sich herum folgen. Die Virtual Reality bietet den Betrachtenden die einzigartige Erfahrung, sich physisch präsent und als Teil der Szene zu fühlen. Die Zuschauer:innen werden direkt angesprochen und zunehmend in die Geschichte involviert. Und doch kann diese Technik nicht die Magie des lebendigen Moments der Begegnung ersetzen, der das Theater kostbar und einzigartig macht. Hier begegnet das Publikum einer Schauspielerin, die sich verzweifelt nach ihnen sehnt und fragt, ob das Theater eine vergangene, eine verlorene Kulturpraxis ist? Daraus entsteht eine luzide Performance über das Live-Moment der darstellenden Kunst.

„Bye bye Bühne“ bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Virtualität, Live-Performance und Wirklichkeit und stellt die Wahrnehmung der Zuschauer:innen auf die unmittelbare Probe. Was ist noch Schein und wo beginnt das Sein?

English version

„Bye bye Bühne“ pays homage to the theater and walks the fine line between virtuality and reality. The audience follows the cinematic overwriting of Faust with 360° virtual reality glasses. The subsequent live performance puts perception to the test: What is still appearance and where does being begin?

Von und mit: Judith Rosmair / Fausts Stimme: Wolfram Koch / Produktion, Konzept, Text und Regie: Judith Rosmair / VR-Produktion und Regie: Theo Eshetu / Kamera und Schnitt: Samuele Malfatti / Tonmischung: Fabian Kühlein / Ton: Ben Brix / Produktion: Judith Rosmair und Theo Eshetu

In Koproduktion mit: 
Kunstfest Weimar, Goethe Institut e.V.

Gefördert durch:
Thüringer Staatskanzlei, Rusch-Stiftung, Studio Bosporus – Festival der Kulturakademie Tarabya

Mit Besonderem Dank An Peter Jordan