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Installation und Performance

ZUHAUSE

Kollektiv BARTEL/BEHRMANN/BRAKONIER/KIM

  • Collage Aus Fotos und Illustrationen: Rote Puppe, Gesichter auf Computerbildschirm, im Spiegel und Bilderrahmen

    Grafik © Fuzzgun, Hye-Eun Kim

  • Collage aus verschiedenen Foto- und Illustrationselementen: Kaffeekanne, Gesichter, Stifte, Hände und eine Uhr

    Collage © Fuzzgun, Hye-Eun Kim

Termine

  • Fr. 6.3.26, 18:00 | Premiere
  • Fr. 6.3.26, 20:30
  • Sa. 7.3.26, 18:00
  • Sa. 7.3.26, 20:30
  • So. 8.3.26, 15:00
  • So. 8.3.26, 17:30
PREIS: €8 – €28 ORT: Pop-Up-Raum Grindel Tickets
Bitte beachten:
Die Veranstaltungen finden im Pop-Up-Raum, Grindelallee 129 statt!

Dauer der Performance:  ca. 2,5 Stunden.
Die Besucher:innen können frei entscheiden, wie lange sie bleiben möchten.

Sprache: Deutsch, Englisch, Koreanisch

 

Content Note und Access Info

Zum Text in einfacher Sprache

English version below

 

Das Kollektiv BARTEL/BEHRMANN/BRAKONIER/KIM zeigt eine installative, begehbare Performance über Intimität und Nähe im Zeitalter künstlicher Intelligenz. Das interdisziplinäre Künstlerinnen-Team begibt sich in sinnlich-unheimliche Zwiesprache mit seinen jeweiligen Companion-Bots. Die künstliche und die reale Welt verschmelzen in einem performativen Austausch zwischen Körpern, Bildern und Imaginationen. Die Bots werden mit Handlungsanweisungen, Liebesversprechungen und zärtlichen Gesten der Fürsorge gefüttert. Sie antworten, versprechen unendliche Befriedigung, offenbaren Vorurteile in den Datensätzen oder gehen einfach offline.

Das Publikum ist eingeladen, mit den Künstlerinnen in den algorithmischen Zerrspiegel zu schauen, wo neue Formen von Intimität, Sexualität und Macht entstehen und sich gemeinsam der Frage zu stellen: Wie wollen wir in Zukunft lieben, in Beziehung sein, Intimität erleben?

Konzept, Performance: Lois Bartel, Ruby Behrmann, Verena Brakonier, Hye-Eun Kim / Bühne und Kostüm: Janne Plutat / Öffentlichkeitsarbeit und Technik: Jonas Woltemate / KI Beratung: Ninu Dramis / Produktion: Nina Klöckner, Ehrliche Arbeit / Produktionsassistenz: Linda Lou Dierich-Matzke

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel e.V. Der Pop-Up-Raum wird gefördert von der Hamburg Kreativ Gesellschaft.

Einfache Sprache

Die Gruppe BARTEL/BEHRMANN/BRAKONIER/KIM zeigt eine begehbare Performance. Das Stück handelt von Intimität und Nähe zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz – wie zum Beispiel ChatGPT. Das Künstlerinnen-Team arbeitet mit verschiedenen Kunstformen, mit Bewegung, Video, Klang und Performance. Sie sprechen mit den neuesten Companion-Bots. Das wirkt sinnlich und unheimlich.

Die künstliche und die echte Welt werden eins. Das passiert zwischen Körpern, Bildern und Vorstellungen. Die Bots bekommen Liebesversprechen und zärtliche Fürsorge. Sie antworten darauf. Sie versprechen, immer zufriedenzustellen. Sie stimmen zu und machen Mut. Aber sie zeigen auch Vorurteile aus ihren Daten. Oder sie schalten sich einfach ab.

 

English

In an installation-based, walk-in performance about intimacy and closeness in the age of artificial intelligence, the interdisciplinary artist team BARTEL/BEHRMANN/BRAKONIER/KIM engages in a sensual and uncanny dialogue with their respective companion bots. The artificial and real worlds merge in a performative exchange between bodies, images, and imaginations. The bots are fed instructions, promises of love, and tender gestures of care. The AI responds and reveals prejudices in the data sets, programmed mechanisms, a design that promises us infinite satisfaction.

The audience is invited to look together into the algorithmic distorting mirror, where new forms of intimacy, sexuality, and power are being shaped. BARTEL/BEHRMANN/BRAKONIER/KIM imagine: How do we want to love, be in relationships, and experience intimacy in the future?

Content Note
Grelle Lichter, hohe Lautstärke

Access Infos
Der Raum ist überwiegend unbestuhlt, Sitzgelegenheiten (Stühle, Sitzsäcke) können bereitgestellt werden. Der Pop-up-Raum ist ebenerdig zugänglich.Die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht.