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Will I dream during the process?

Véronique Langlott

  • © Susana Alonso

  • © Susana Alonso

Termine

  • Fr 18.6.21, 20:15 | + Einführung von Elisabeth Leopold und Matthias Schulze-Kraft
  • Sa 19.6.21, 20:15
  • Sa 19.6.21, 22:00 | Stream on demand bis So 27.6.21
PREIS: €5 – €20 ORT: #lichthof_lab Tickets
Anschließend an die Live-Veranstaltungen wird es einen Stream on Demand im #lichthof_lab geben. Das Zugangspasswort steht auf deinem Print@Home-Ticket.

Ein schwarzer Bühnenraum, zwei Tänzerinnen, 30 Neonröhren und ein allumfassender Klangraum. Die Bewegungen zeichnen immer komplexere Muster, die Neonröhren leuchten in immer überraschenderen Konstellationen und die Klangwellen verschachteln sich immer neu im Raum. In „Will I dream during the process?“ entspinnt sich fortlaufend, rhizomartig eine Choreografie im Raum. Im Wechselspiel zwischen Bewegung, Licht und Sound entsteht ein multimediales Bild eines Tanzes.

Als gemeinsame Quelle dient eine 45-minütige Tanzchoreographie, die mithilfe eines Motion Capture Systems mit 12 Kameras digital archiviert und anschließend in eine Sound- und Lichtspur übersetzt wurde. Dabei beschäftigt sich die Produktion mit dem schöpferisch-innovativen Potenzial künstlerischer wie medialer Übersetzungsprozesse. Das entstehende Material erschöpft sich dabei nicht in der reinen Weitergabe, sondern ist in einem Prozess der Anreicherung, Modifikation und Auffächerung im steten Wandel begriffen. Wie in einem Geflecht mit multiplen Verzweigungen, unterschiedlichen Zu- und Ausgängen, kommt es zu immer neuen Verknotungen oder Auflösungen. Es entsteht ein „Mit(einander)-Werden“, eine symbiotische Assemblage, in der die medialen Fäden in intra-aktiven Beziehungen gemeinsam den bespielten Raum erschaffen. Ein Raum, der die Zuschauenden einlädt sich mit zu verzweigen.

„Will I dream during the process?“ ist Teil der konzeptionell fortlaufenden Arbeit von Véronique Langlott, die sich mit der Dekonstruktion von Choreographie, ihrer Übersetzung und interdisziplinären Kollaborationen befasst. In Kooperation mit der Motion Bank setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie die Digitalisation als künstlerisches Tool für kreativ-kollaborative Prozesse eingesetzt werden kann.

Konzept: Véronique Langlott / Choreographie & Tanz: Véronique Langlott und Adaya Berkovich / Digitalisierung der Choreographie: Anton Koch (Motion Bank) / Lichtdesign: Susana Alonso / Sounddesign: William „Bilwa“ Costa / Dramaturgische Beratung: Fernanda Ortiz und Elisabeth Leopold

Online-Booklet: Gedanken zu „Will I dream during the process?“

Die Produktion war eingeladen zum Hauptsache Frei Festival #6 im Rahmen des Digital Track 2020.

www.veroniquelanglott.com

 

Eine Produktion von Véronique Langlott in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater.

Gefördert durch:
Hamburgische Kulturstiftung, LICHTHOF Stiftung

Ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien