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The Garden of Falling Sands

Tanz-Performance | Im Rahmen des Fringify Festivals

Yolanda Morales

  • Foto: © G2 Baraniak

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Termine

  • Fr 17.3.23, 20:15 | Premiere
  • Sa 18.3.23, 20:15
  • Fr 24.3.23, 20:15
  • Do 6.6.24, 21:00
PREIS: €9 – €25 ORT: LICHTHOF Theater Tickets

Dauer: ca. 60 Minuten

Sprache: keine, wenig Sprache

„Morales schafft in ,The Garden Of Falling Sands‘ ein Gesamtkunstwerk, einen wunderbaren utopischen Raum, der mit Hilfe des Cumbia Colombiana-Tanzes eindringlich von Selbstfindung und Selbstbehauptung erzählt.“ (Annette Stiekele im Hamburger Abendblatt vom 18.3.2023)

Im März 2023 feierte THE GARDEN OF FALLING SANDS im LICHTHOF Theater Premiere, jetzt ist es im Rahmen des Fringify Festivals erneut auf der LICHTHOF Bühne zu sehen. Die in Hamburg lebende mexikanische Choreografin Yolanda Morales beschäftigt sich darin einmal mehr mit den Wurzeln ihrer Herkunft und den Echos, die sie damit in ihrer deutschen Heimat erzeugt. Eine Heimat, die geprägt ist von einem eurozentristischen Blick, auch auf ihre Tanz-Kunst, in der sie als Choreografin wiederum konsequent eine de-kolonialisierende Haltung einnimmt.

In der mexikanischen Stadt Monterrey, einer Grenzstadt zur USA, hat sich seit den 50iger Jahren eine spezielle Form der lateinamerikanischen Cumbia-Musik entwickelt, „die Cumbia Colombiana“. Die Tänze dieser Cumbia, die sich durch verlangsamte Rhythmusverschiebungen auszeichnen, werden dort vorwiegend von marginalisierten Communities praktiziert und verändern sich kontinuierlich entlang von Stilen, Moden und den Dringlichkeiten der sozialen Verhältnisse. Lebendiger tradierter Tanz fungiert hier als Identitäts- und Ermächtigungsritual.

Yolanda Morales installiert mit ihrem Team einen utopischen, magischen Ort auf der Bühne, einen in ein gelbes, wärmendes Licht eingetauchten Garten. Ein Ort, der fiktiv eingebettet ist in diesen anderen Kulturraum, in die karge, ökologisch und politisch krisenhafte Wüsten-Landschaft Nordmexikos. Dabei stellt sie Fragen nach der Durchlässigkeit von Grenzen und Zugehörigkeiten, angesichts der menschenverachtenden Auswirkungen eines global agierenden ökonomischen Systems, das nur auf Wachstum und Profitinteressen basiert. Wie entstehen neue Rituale, die Gemeinsamkeiten stiften können, in unseren immer weiter auseinanderdriftenden Gesellschaften?

Konzept, Choreografie und Tanz: Yolanda Morales / Tanz: Sakshi Jain, Sujin Lee, Nicolás Vignolo, Yolanda Morales / Dramaturgie: Barbara Schmidt-Rohr / Kostüme: Ilona Klein / Bühne: Hanna Lenz / Licht: Lars Kracht / Musik: Carlos Andrés Rico und Hye-Eun Kim / Öffentlichkeitsarbeit: STÜCKLIESEL / Produktionsleitung: Katja Kruglikova (PK3000)