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Premiere Start: Anleger Hafentor

KOHKS

2 Stoffe 1 Name, Hamburgs Energie

wirvier Kollektiv (Hamburg), Colectivo Teatral Luz de Luna (Bogotá)

  • Vier Personen in sportlicher Kleidung stehen vor einem großen, zylindrischen Tank- oder Teerfahrzeug mit der Nummer 1084.

    © Farina Mietchen

  • Vier Personen in schwarzer Sportkleidung, 2 lehnen an einem großen Container, zwei sitzen auf dem Container.

    © Farina Mietchen

Termine

  • Fr. 21.8.26, 19:00 | Premiere
  • Sa. 22.8.26, 15:00
  • So. 23.8.26, 18:00
  • Di. 25.8.26, 19:00
  • Mi. 26.8.26, 19:00
  • Do. 27.8.26, 19:00
PREIS: €10 – €32 ORT: Anleger Hafentor Tickets
Bitte beachten:
Die Veranstaltung startet am Anleger Hafentor!
Dauer: ca. 180 Minuten, mit Pause
Sprache: Deutsch, Spanisch

Ziel: Hafenklang | Große Elbstraße 84

TRIGGER: Sucht/Kokainsucht
CONTENT NOTE: Stroboskop und laute Musik im Hafenklang

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Versión en español a continuación

Der Club Energía lädt ein zur all inclusive Fahrt. Durch den Hamburger Hafen bis in die Kohlemiene El Cerrejón in La Guajira, Nordkolumbien. Über die Kokaplantagen Kolumbiens und schließlich ins pulsierende Nachtleben einer deutschen Großstadt im Sommer. Kokain, Kohle, Kapital. Wie heizt du dich ein?

Millionen Tonnen Kohle verlassen auf großen Schiffen Nordkolumbien um Deutschlands Kohlekraftwerke mit Energie zu versorgen. Tausende Hamburger Nasen ziehen täglich was Kolumbianische Bauern für sie hergestellt haben: Koks. Zwei Energykicks, ein Name.

Es erwartet euch eine performative Hafenrundfahrt zum Kohlehafen auf nachgezeichneten Koks-Routen, um schließlich in den Tiefen szenischer Basstöne im Club Hafenklang zu stranden. Globale Abhängigkeiten, die heilige Coca-Pflanze, indigene Kultur, Kolonialisierung und Verdrängung, sowie Kriminalität und Aktivismus. Eine Geschichte vom missglücktem Kohleausstieg und energetischen Partys im Spannungsfeld zwischen Aktivismus und Hedonismus.

 

Konzeption und Performance: wirvier Kollektiv (Valerie Usov, Paula Jütting, Farina Jäger-Stabenow, Lionel Tomm, Carlos Andrés Rico) und Colectivo Teatral Luz de Luna / Kostüm- und Bühnenbild: Janina Capelle / Video: Diana Sánchez / Künstlerische Zusammenarbeit: Hafengruppe Hamburg und Colombia Solidaria / Grafik: Fanny Pokrandt / Produktion: Antonia Rehfueß

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, sowie aus Mitteln des internationalen Kulturaustauschs. Außerdem durch die Attveta Stiftung Hamburg, die Claussen-Simon-Stiftung und die Proberaumförderung des DfdK Hamburg.

Einfache Sprache

Der Club Energía lädt dich zu einer Reise ein. Du fährst vom Hamburger Hafen bis zur Kohlemiene El Cerrejón in Kolumbien. Der Weg führt dich über Kokafelder und endet im Nachtleben einer deutschen Stadt. Kokain, Kohle und Geld gehören zusammen. Frag dich selbst: Was treibt dich an?

Riesige Schiffe bringen Millionen Tonnen Kohle von Kolumbien nach Deutschland. Damit erzeugen wir hier Strom. Gleichzeitig nutzen viele Menschen in Hamburg Kokain, das Bauern in Kolumbien anbauen. Beide Stoffe geben Energie und haben fast den gleichen Namen.

Komm mit auf eine Bootsfahrt durch den Hamburger Hafen. Du folgst den Wegen, auf denen das Kokain zu uns kommt. Am Ende feiern wir gemeinsam im Club Hafenklang. Du erfährst viel über fremde Kulturen, die Geschichte der Eroberung und die Folgen für die Umwelt. Es ist eine Geschichte über den schwierigen Abschied von der Kohle und wilde Partys.

 

Español

El Club Energía te invita a un viaje con todo incluido. A través del puerto de Hamburgo hasta la mina El Cerrejón en La Guajira (Colombia). Pasando por las plantaciones de coca de Colombia y, finalmente, hasta la vibrante vida nocturna de una gran ciudad alemana en verano. Cocaína, carbón, capital. ¿Cómo te animas?

Millones de toneladas de carbón salen del norte de Colombia en grandes barcos para abastecer de energía a las centrales térmicas de carbón de Alemania. Miles de hamburgueses inhalan a diario lo que los campesinos colombianos han producido para ellos: Koks. Dos subidones de energía, un nombre en alemán.

Un viaje performativo por el puerto. Dependencias globales, la planta sagrada de la coca, la cultura indígena, la colonización y el desplazamiento, así como la criminalidad y el activismo. Una historia sobre la fallida salida del carbón y las fiestas energéticas en la tensión entre el activismo y el hedonismo.