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Premiere

KÖSH

Tanz-Performance

Sofia Greben

  • Junge Frau in Fantasy-Kostüm mit Speer, Rucksack und hohen Schuhen auf hellem Hintergrund

    © Ekaterina Pavlova

  • Frau liegt auf schwarzem Hintergrund umgeben von Skiausrüstung, Kleidung und Accessoires in Vogelperspektive

    © Ekaterina Pavlova

  • Person in silbernem Regenponcho mit Rucksack, Wanderstock und High Heels vor weißem Hintergrund

    © Ekaterina Pavlova

  • Person in grauer Jacke sitzt umgeben von verschiedenen Alltagsgegenständen und Kleidung auf schwarzem Boden

    © Ekaterina Pavlova

  • Junge Frau mit überladenem Rucksack und Wanderstock vor weißem Hintergrund

    © Ekaterina Pavlova

Termine

  • Fr. 16.10.26, 20:15 | Premiere
  • Sa. 17.10.26, 20:15
PREIS: €8 – €28 ORT: LICHTHOF Theater Tickets

Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: ohne Sprache
Altersbegrenzung: ab 12 Jahren

Zum Text in einfacher Sprache

English version below

In ihrer Tanzperformance kösh (kasachisch für: nomadische Bewegung) verkörpert die Choreografin Sofia Greben die Figur einer Nomadin, deren Körper nie zur Ruhe kommt und sesshaft wird. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen mit Migration und Entwurzelung stellt sie einen Körper im Übergang dar – in stetiger Bewegung zwischen verschiedenen Tanzvokabularen, Objekten und Klängen in sich wandelnden Konstellationen.

Sofia taucht in die Spuren ein, die im lebendigen Archiv ihres Körpers eingeschrieben sind, und legt sie frei: vom kasachischen Volkstanz über Clubkulturen und somatischen Praktiken bis hin zum zeitgenössischen Tanz. Ihr Körper antwortet auf die materielle Umgebung und entwickelt ein eigenes physisch-poetisches Ökosystem: Gesten tauchen auf, zerfallen und werden neu zusammengesetzt.

Obwohl eine Soloperformance, entfaltet sich kösh als „shared space“, ein mit dem Publikum geteilter Raum, in dem Sofia nomadische Rituale verkörpert. Begleitet von einer eigens komponierten Klanglandschaft der Klangkünstlerin Lovozero lädt das Stück die Zuschauer:innen in einen Zustand ein, in dem die Körper selbst zu einem temporären Zuhause werden.

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreographie, Performance: Sofia Greben / Dramaturgie: Anna Semenova-Ganz / Kreative Produktion: Elena Leskova / Sound: Lovozero / Kostüm- und Bühnenbild: Meret Zürcher / Lichtdesign: Lars Kracht / Outside Eye und choreografisches Mentoring in der frühen Phase: Christopher Matthews

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, die Hamburgische Kulturstiftung, die LICHTHOF Stiftung und den Proberaumfonds des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg (DfdK).

Recherche unterstützt durch das INTRO-Programm der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Probebühne RENTZEL | LICHTHOF Theater, K3 — Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, die Tanzraumförderung (TRF) des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg (DfdK), das ATLAS-Programm bei ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival sowie Culture Moves Europe, finanziert durch das Programm Creative Europe der Europäischen Union und umgesetzt vom Goethe-Institut.

Einfache Sprache

Sofia Greben zeigt eine Tanz-Vorstellung namens kösh. kösh heißt „nomadische Bewegung“ auf Kasachisch. Sofia tanzt eine Frau, die nie stillsteht. Sie zeigt eine Frau, die nicht an einem Ort bleibt.

Sofia denkt an ihre eigene Geschichte. Sie ist oft umgezogen und musste ihre Heimat verlassen.
Sie zeigt einen Körper, der sich immer bewegt. Der Körper tanzt mit verschiedenen Tanz-Stilen. Der Körper benutzt verschiedene Gegenstände und Klänge. Die Tanz-Formen ändern sich immer wieder.

Die Bewegung hat Spuren in Sofias Körper hinterlassen. Diese Spuren sind wie ein Archiv. Sie kommen vom kasachischen Volkstanz. Sie kommen von Club-Tanz und Körper-Übungen. Sie kommen vom modernen Tanz.

Sofias Körper reagiert immer auf die Umgebung. Die Bewegungen entstehen, verändern sich und werden neu gemacht.

Die Tanz-Vorstellung ist ein Solo. Sofia tanzt allein auf der Bühne. Aber in der Vorstellung befindet sich das Publikum mit auf der Bühne. Sofia zeigt nomadische Rituale. Die Musik macht die Klang-Künstlerin Lovozero.

Die Musik lädt die Zuschauer:innen ein. Die Zuschauer:innen sollen sich während der Vorstellung wie zu Hause fühlen.

English

In her dance performance KÖSH (Kazakh for “nomadic movement) choreographer Sofia Greben inhabits the figure of a nomad whose body is never settled. Drawing on her own experiences of migration and displacement, Sofia appears as a body in transition – moving between dance vocabularies, objects, sounds and their shifting constellations.
Sofia dives into the traces inscribed in the living archive of her body and unpacks them: from Kazakh folk dance through club cultures and somatic practices to contemporary dance. The body responds to the material environment and develops a physical-poetic ecosystem: gestures surface, fall apart, and are reassembled.
Although KÖSH is a solo performance, it unfolds into a shared space with the audience, while Sofia embodies nomadic rituals. Accompanied by an original soundscape by sonic incident practitioner Lovozero, the piece invites spectators into a state where bodies themselves become a temporary home.