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civil front – oh, what a wonderful world

Diskussion zum Thema "Transnationale Partnerschaften in komplizierten Zeiten"

  • Zwei Männer in weißen Hemden und Jeans stehen vor einem Bühnenbild mit stilisierten Häusern in Blau- und Beigetönen.

    © Alexander Kochegura

  • Zwei Personen in langen Mänteln und Mützen stehen auf einer dunklen Bühne vor einem Turm aus weißen ​ Kartons mit schwarzen Markierungen, zwei kleine Hocker im Vordergrund.

    © Alexander Kochegura

  • Ein Schauspieler in weißem Hemd und Jeans hält ein altmodisches Telefon vor einer Kulisse aus stilisierten Hausfassaden.

    © Alexander-Kochegura

  • Zwei Männer in beigen Mänteln, mit Sonnenbrillen und Baseballkappen stehen vor einem Bühnenbild aus weißen Kartons mit blauen Fenstern, einer hält eine Packung mit rotem Etikett.

    © Alexander Kochegura

  • Zwei Schauspieler auf dunkler Bühne, beide mit Telefon in der Hand, einer hebt den Arm, im Hintergrund bunte Papphäuser mit Fenstern und Buchstaben.

    © Alexander Kochegura

Termine

  • So. 1.2.26, 16:30 | Diskussion
  • So. 1.2.26, 18:00 | mit Nachgespräch
ORT: LICHTHOF Theater

Dauer:
Diskussion: 16:30 Uhr – 17:30 Uhr (ca. 60 Minuten) – kann ohne Ticket besucht werden
Aufführung: 18:00 Uhr – 19:00 Uhr (ca. 60 Minuten) – Ticket erforderlich!

Sprache:
Diskussion: Deutsch, ggf. Englisch und Ukrainisch
Aufführung: ohne Sprache
Nachgespräch: Deutsch, Englisch, ggf. Ukrainisch

 

Content & Access Infos

Zum Text in einfacher Sprache

English version below

„civil Front – oh, what a wonderful world“ ist ein Theaterstück, das im ukrainischen Charkiw gespielt und durch eine spezielle Technik als immersives Erlebnis live nach Hamburg übertragen wird – Publikum und Schauspieler können sich dabei in Echtzeit sehen und hören.

Entstanden im Frühjahr 2023, erzählt das Stück die Geschichte zweier Brüder und eines Hundes, die zwischen Sirenen und Stromausfällen versuchen, ihren Alltag zu bestreiten. Dabei geht es nicht um Soldaten, Politik und große Heldengeschichten, sondern um alltägliche Fragen: Wie gehst du mit dem Hund raus, wenn über dir die Raketen fliegen? Wo besorgst du dir Essen, wenn die Supermärkte geschlossen sind? Wie gehst du in den Tag, wenn das normale Leben zum Stillstand gekommen ist? Mit viel Humor und ohne Sprache erzählen die beiden Spieler eine eindringliche Geschichte über Resilienz und die Absurdität des (Über-)Lebens in einer Frontstadt.

Panel-Diskussion vor der Übertragung
Der Aufführung geht ein Panel voraus, in dem wir gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft fragen wollen, wie – am Beispiel der Ukraine – transnationale Partnerschaften in komplizierten Zeiten funktionieren, welche Themen und Ziele im Mittelpunkt stehen und wo Synergien möglich sind. Die Panel-Diskussion kann ohne Ticket besucht werden.

Im Anschluss an die Übertragung findet ein Nachgespräch mit Künstler:innen und Veranstalter:innen statt.

CHARKIW:
Konzept & Schauspiel:
Oleksandr Plekhun, Viktor Yermolenko / Licht & Ton: Valentine Temchenko

HAMBURG:
Projektleitung & -koordination:
Franziska Jakobi, Gregory Popov / Konzeption, Koordination, Betreuung Live-Übertragung: Max Buskohl / Technische Betreuung und Lichtdesign: Sönke Christian Herm

PANEL:
Moderation: Franziska Jakobi (under construction) /Teilnehmende: Dr. Stefanie Wodrig (Stadt Hamburg, Senatskanzlei, Abteilung für internationale Zusammenarbeit, Referat Nord- und Osteuropa, Ansprechpartnerin für den Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg-Kyjiw), André Pilling (Europäisch-Ukrainische Brücke e.V.), Katharina Knothe (Nicht schnacken – Machen! e.V. – Hilfstransporte zwischen Hamburg und Charkiw), Stefan Henkel (Leitung Internationale Angelegenheiten, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Claussen-Simon-Stiftung, dem Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg-Kyjiw und der LICHTHOF Stiftung.

Content & Access Infos

Content Note:
Behandelt werden Kriegsthemen, zu hören sind nachgeahmte Sirenen- und Raketen-Geräusche

Access Infos:
Aufführung ohne Sprache

Relaxed Performance:
Entspannte Theateratmosphäre, Bewegungen und Geräusche aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Alle können sich so anziehen, wie sie sich am wohlsten fühlen. Wer möchte, kann den Aufführungsraum jederzeit verlassen und wieder betreten.

Einfache Sprache

„Civil Front – oh, what a wonderful world“ ist ein Theaterstück aus dem ukrainischen Charkiw. Die Schauspieler spielen dort. Durch eine spezielle Technik können wir sie live in Hamburg sehen. Das Publikum und die Schauspieler können sich gegenseitig sofort sehen und hören.

Das Stück ist im Frühjahr 2023 entstanden. Es erzählt die Geschichte von zwei Brüdern und einem Hund. Sie versuchen, ihren Alltag zwischen Sirenen und Stromausfällen zu meistern. Es geht nicht um Soldaten, Politik oder große Helden. Es geht um alltägliche Fragen: Wie gehst du mit dem Hund raus, wenn Raketen über dir fliegen? Wo bekommst du Essen, wenn die Supermärkte zu sind? Wie beginnst du den Tag, wenn dein normales Leben stillsteht? Die beiden Spieler erzählen mit viel Humor und ohne Sprache eine starke Geschichte. Sie zeigen Widerstandsfähigkeit und wie verrückt das Überleben in einer Frontstadt ist.

Diskussion vor dem Theaterstück
Wir diskutieren vor der Aufführung mit Menschen aus Politik und Zivilgesellschaft. Wir fragen, wie internationale Partnerschaften in schwierigen Zeiten funktionieren. Wir nutzen die Ukraine als Beispiel. Wir fragen auch, welche Themen und Ziele wichtig sind und wie man besser zusammenarbeiten kann. Die Diskussion kann ohne Ticket besucht werden.

Nach dem Theaterstück reden wir mit den Künstlern, Künstlerinnen, Veranstaltern und Veranstalterinnen.

English

„Civil Front – oh, what a wonderful world“ is a play performed in Charkiw, Ukraine, and broadcast live to Hamburg using special technology to create an immersive experience – the audience and actors can see and hear each other in real time.

Created in spring 2023, it tells the story of two brothers and a dog who try to go about their daily lives amid sirens and power cuts. It is not about soldiers, politics and great heroic stories, but about everyday questions: How do you walk the dog when rockets are flying overhead? Where do you get food when the supermarkets are closed? How do you start your day when normal life has come to a standstill?

With plenty of humour and without words, the two performers tell a powerful story about resilience and the absurdity of (survival) life in a frontline city.

Panel discussion before the broadcast
The performance will be preceded by a panel discussion in which we will join various actors from politics and civil society to ask how—using Ukraine as an example—transnational partnerships work in complicated times, which issues and goals are central, and where synergies are possible. The panel discussion can be attended without a ticket.

The broadcast will be followed by a discussion with artists and organizers.