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Véronique Langlott

Will I dream during the process?

 

Die Choreografin Véronique Langlott setzt sich in WILL I DREAM DURING THE PROCESS? mit den Möglichkeiten prozessualen Arbeitens im Spiegel der digitalen Vermessungstechnologie der Motion Bank auseinander. Sie forscht und spielt mit medialen Übersetzungsprozessen als kreativem Tool für den choreographischen Prozess.

Sie und die Tänzerin Emily Ranford nehmen Prinzipien und Bewegungsmaterialien ihres persönlichen Archivs und entfalten durch Vermischung, Neben- und Gegenüberstellung, De- und Rekonstruierung ein Duett.

Dieses Duett wird von der Motion Bank hochpräzise vermessen und in einen Datensatz digitalisiert. Die Daten werden bewusst digitalen Repräsentationstools, wie dem Ersetzen durch Avatare, Publikation der Daten etc., entzogen und stattdessen als Ausgangsmaterial für den künstlerischen Prozess genutzt.
   
Die entstandene digitalisierte Zeit-Bild-Raum-Ordnung schafft auf der Bühne infolge verschiedener Übersetzungsprozesse von einer physikalischen Ebene in die Andere - anhand der Medien von Sound und Licht - unterschiedliche Formen von Abbildungen des Tanzes, die in multiplen medialen Dimensionen den Tanz zum Ausdruck bringen. Das tanzende Subjekt verschwindet teilweise völlig. Die Choreografie wird dekonstruiert, teilweise gelöscht, ersetzt. Durch diese Prozesse entstehen signifikante Lücken und undefinierte Räume in denen sich die Choreografie neu entfaltet.

In Kooperation mit der Motion Bank, den Lake Studios Berlin Künstlerresidenz, dem Bewegungsraum e.V im Gängeviertel und dem Theaterhaus Berlin Mitte.

Gefördert durch: Hamburgische Kulturstiftung, Lichthof Stiftung.

Foto (c) Marc Carrera

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