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Hannes Becker / Henri Hüster

Theater der Nacht

 

„Da muss ein Joker her, einer der durchflieht ohne Lichter. Der soll kommen.“ (Ilse Aichinger)

 

Das Stück THEATER DER NACHT ist eine szenische Fantasie davon, wie Licht und Schatten zueinander stehen. Der Autor Hannes Becker erzählt in seinem Text, der eigens für die Produktion geschrieben wurde, wie einem Schuster der eigene Schatten abhandenkommt. Das Team um Henri Hüster interpretiert den Text mit der Idee eines postkolonialen Schattentheaters.

 

Alle neun Beteiligten, von der Tänzerin bis zum Regisseur, werfen ihre Schatten auf die LICHTHOF Bühne, während – durch die Bühnenfenster sichtbar – draußen die Sonne langsam untergeht. Aber vorerst bildet das durchscheinende Licht noch eine Fläche, auf der die Schatten zu sehen sind. Im Schattenspiel wird das LICHTHOF Theater, ganz in der Tradition seines Namens, zum Ort der Lichter und der Schatten.

 

Hier finden und verlieren sich die unterschiedlichsten Gestalten einsam auf der Suche nach Gemeinschaft. Nicht ahnend, dass sie für keinen Moment allein sind. Ständig anwesend sind die Erschaffer*innen der Schatten und ihre Idee von einem neuen – körperlichen – Theater.

 

Das Team von IRRE und VERSUCH ÜBER DIE SCHWIERIGKEIT NEIN ZU SAGEN setzt mit THEATER DER NACHT die Arbeit an einem körperlichen Theater fort.

 

Von und mit: Vasna Aguilar, Lukas Gander, Mareike Hein, N.N.

Bühnenbild: Lea Burkhalter

Kostümbild: Marie Sturminger

Choreographie: Vasna Aguilar

Text, Dramaturgie: Hannes Becker

Regie: Henri Hüster

 

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

Foto (c) Marie Sturminger

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© 2019 LICHTHOF Theater Hamburg