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Ein Volkskanzler

Helge Schmidt und Ruth Marie Kröger

Ein Volkskanzler

Nach einem Text von Maximilian Steinbeis

HAMBURG PREMIERE

Do, 27.08. | 20:15 Uhr
Fr, 28.08. | 20:15 Uhr
Sa, 29.08. | 20:15 Uhr
So, 30.08. | 18:00 Uhr

Tickets

 

Die Hamburg-Premiere am Donnerstag, 27.8.2020, beginnt um 20:15 Uhr mit einen Vortrag von Maximilian Steinbeis. Das Stück startet dann im Anschluss um etwa 20:45 Uhr.

 

„[...] die 40 Minuten dieser Demokratie-Performance vergehen wie im Flug. Angenommen, sagt Kröger immer wieder, angemonnen, angenommen – und die süffisante Art, wie sie dieses Wort spricht, verrät, dass es eben nicht weit hergeholt ist, was sie da beschreibt. Demokratie ist nie erreicht, sie muss denen, die in Freiheit leben, kostbar sein, damit sie nicht in Gefahr gerät. Das ist keine neue Erkenntnis, doch an diesem Abend erfährt sie Dringlichkeit.“ (Rheinische Post, Dorothee Krings, 20.7.2020)

 

Mal angenommen, es käme einer. Einer, der die Menschen begeistert und mit Hoffnung erfüllt. Einer, der sie mobilisiert und ihnen Schwung verleiht. Einer, der Krise kann. Und mal angenommen, dieser eine hat Erfolg. Wie gefeierte Grundrechte unter den Augen aller ausgehöhlt und umgebaut werden, wie kurz der Weg von der Demokratie zur Diktatur ist, vollzieht dieses Gedankenexperiment in sechs Schritten.

 

Regisseur Helge Schmidt bringt den packenden Politplot "Ein Volkskanzler" mit Schauspielerin Ruth Marie Kröger zur Uraufführung.

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The Whispers

Mbene Mwambene

The Whispers

Fr, 04.09. | 20:15 Uhr
Sa, 05.09. | 20:15 Uhr
So, 06.09. | 18:00 Uhr

Tickets

"The Whispers" is a solo theatre/poetry performance that brings a personal journal of colonialism to life. It’s a response to the colonial perspective of being black. Using personalized way of storytelling (the embodiment and physicalization of language poetry), music and movement.

 

Mbene Mwambene traces his family history. Asking, is a modern Black man free to choose who he becomes? What does it mean to decolonize yourself when living in Europe? What does it mean to have a name?

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ISO 800

Greta Granderath und Juliana Oliveira

ISO 800

24-Stunden-Chat und kollektives Fotoalbum / DT, EN

Sa, 05.09. | 15:00 Uhr

€ Unterstützen

"ISO 800" lädt in ein virtuelles Wohnzimmer ein, das einen Tag lang jederzeit betreten und verlassen werden kann. Das Performance-Duo Greta Granderath und Juliana Oliveira testet spielerisch aus, ob sich ein Gruppen-Chat in ein kollektives Fotoalbum verwandeln lässt. Mit Such- und Beobachtungs-Tasks können die Teilnehmer*innen ihre eigene Fotosammlung erforschen, mittels Text- und Sprachnachrichten, Videos und Fotos transformieren und im Chat mit anderen teilen. Über 24 Stunden werden Bildbeschreibungen, nachgestellte Selfies, nacherzählte Posen und abfotografierte Schwarz-Weiß-Fotos digital ausgetauscht.

 

Die Veranstaltungen im #lichthof_lab sind kostenlos. Aber auch digitale Formate kosten Geld, deshalb freuen wir uns über jede*n der*die ein freiwilliges Ticket für eine #lichthof_lab-Veranstaltung kauft und damit das #lichthof_lab unterstützt.

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WE PRESENT #16: Aloni/Witt, Krohn, Gonzáles Fernández

LICHTHOF Theater

WE PRESENT #16: Aloni/Witt, Krohn, Gonzáles Fernández

Junge Hamburger Performance

Sa, 12.09. | 20:15 Uhr
So, 13.09. | 18:00 Uhr

Tickets

WE PRESENT #16 zeigt drei politische Performances von Dor Aloni, Andrea Krohn und Pedro González Fernández. Sie fragen: Wie konstruieren sich Identität oder Geschlechterrollen? Und wie können wir Grenzen aufweichen und überschreiten?

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Enter Hamlet –  ein digitales Familiendrama

Die AZUBIS im #lichthof_lab

Enter Hamlet – ein digitales Familiendrama

PREMIERE
Do, 17.09. | 21:00 Uhr
Sa, 19.09. | 21:00 Uhr
Di, 22.09. | 21:00 Uhr

Tickets

Mit „Enter Hamlet“ reagieren Die AZUBIS auf die aktuelle Situation, auf Isolation und Überforderung in der Familie, auf häusliche Gewalt, auf die Konjunktur der Videokonferenzen und das digitale Rauschen. Sie verlegen den Klassiker in den virtuellen Raum und erforschen zwischen Zoom-Galerie und Chatverlauf die Schnittstelle der aktuellen Situation mit dem fiktiven Drama „Hamlet", in dem die schwelenden Konflikte im hermetisch abgeschlossenen Schoß der (Königs-)Familie in einem Amoklauf enden.

 

Das Projekt ist explizit für die Video-Konferenz inszeniert. Die AZUBIS erforschen den virtuellen Raum mit Erzähl- und Objekttheater, Interaktion, Trash und Poesie und suchen nach Möglichkeiten und Begrenzungen des neuen Kunstmediums.

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Grind me

Marcelo Doño

Grind me

PREMIERE
Fr, 18.09. | 20:15 Uhr
Sa, 19.09. | 20:15 Uhr

Tickets

Die Performance "Grind me" untersucht ein soziales Phänomen, das hauptsächlich homosexuelle Männer betrifft, sich aber auch in allen anderen sozialen Gruppierungen zeigt: „das nackte Selfie“.

 

Der Austausch von selbst erstelltem pornografischem Material in Dating Apps ist Mainstream geworden. Eine Entwicklung, die Veränderung und eine neue Form von Intimität mit sich bringt.

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Wann hast Du das letzte Mal auf der Spitze eines Berges Sex gehabt?

soMermaids

Wann hast Du das letzte Mal auf der Spitze eines Berges Sex gehabt?

Do, 24.09. | 20:15 Uhr
Fr, 25.09. | 20:15 Uhr
Sa, 26.09. | 20:15 Uhr

Tickets

Wieso lässt sich auf Ungarisch einfach schöner fluchen als auf Deutsch? Und warum überhaupt sollte man auf der scharfen Spitze eines Berges Sex haben wollen? Das ungarisch-deutsche Kollektiv soMermaids gibt auf diese und andere Fragen bezwingende Antworten: Drei Frauen aus zwei Ländern sprechen über Politik und Schicksal, Persönliches und Alltägliches, Sex und Frustration. Im schnellen Wechsel zwischen 14 verschiedenen Sprachen kommentieren sie die Unterschiede in Ost- und Westeuropa, gesellschaftliche Muster in der aktuellen Politik und die Rolle von Sprache bei der kulturellen Integration und der eigenen Diversität.

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Matter of Facts

Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch

Matter of Facts

HAMBURG PREMIERE

Sa, 03.10. | 20:15 Uhr
So, 04.10. | 18:00 Uhr

Tickets

 

»Sie lassen Glasmurmeln auf einer E-Gitarre rollen und Autofedern klingen und erzeugen, elektronisch geloopt, ergänzt, konterkariert, eine große Klangfülle, sogar ganz ohne Instrumente. Das Konzert aus Mensch, Maschinen und Raum muss nicht mehr als es selbst sein, es erstaunt, regt an und bisweilen auch auf: Die Theater-Gemeinschaft spendete der Uraufführung großen Beifall.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eva-Maria Magel, 10.2.2020)

 

Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits gängiger Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus.

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