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AKTUELL

OPEN CALL: WE PRESENT - JUNGE HAMBURGER PERFORMANCE

Spielzeit 2019/20 • Bewerbungsfrist: 05. Juli 2019 / 23h

 

Liebe Hamburger Nachwuchskünstler*innen,

 

WE PRESENT ist die Plattform für Vernetzung und Präsentation junger Hamburger Performancekünstler*innen des LICHTHOF Theaters Hamburg. Um eure Nachwuchsperformances in der Spielzeit 2019/20 auf unserer Plattform im LICHTHOF Theater zu zeigen, starten wir unsere fünfte Spielzeit mit einem /// Open Call ///.

 

Ob Performance, interaktives Spiel oder Musik-Installation – WE PRESENT zeigt Arbeiten von Hamburger Performancekünstler*innen und experimentellen Musiker*innen, die im Studiengang Performance Studies, an der Theaterakademie, der HfBK, der HAW oder auch ganz frei entstanden sind. Schickt uns eure Vorschläge! Wir freuen uns auf bisher Ungesehenes, experimentelle Ästhetiken und neue Kollektive.

 

WE PRESENT bietet euch einen professionellen Rahmen: Mit einer Probe, technischem Support, PR und einem Honorar für den Abend.

 

Füllt das /// Bewerbungsformular /// bis zum 05. Juli 2019, 23h, aus und schickt es an: wepresent@lichthof-theater.de.

 

Wir sind gespannt!

Anja Kerschkewicz & das LICHTHOF Team

 

 

 
   Wer eine eigene Arbeit bei
WE PRESENT zeigen möchte, bewirbt sich per Email an wepresent@lichthof-theater.de

 

 

 

 

 

RÜCKBLICK

#12: CARDOSO, F.D. SOSIO, GIOLES • 30. MAI 2019

 

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WE PRESENT #12 (c) Kevin Visdeloup
 

WE PRESENT #12: Raum einnehmen, ein Bild von sich erschaffen, sich verstärken. Drei Performances ODER eine Choreografie, ein Konzert und eine Kunstaktion? Eins verbindet sie: Sie sind laut und fallen auf!

 

Im raumgreifenden Solo NOW***for real von Mab Cardoso verbinden sich Performancekunst und Technikphilosophie, Ballett und Techno. Die Haut klatscht auf den Boden, Holz trifft auf Spitzenschuh, Impulse wandern, wandeln sich in Beats. Der Körper wird Klangapparat, der Sound Bewegungsgenerator. Von: Cardoso | Musik: Glitsch | Dramaturgie: Alves | Licht: Schnoor

 

Der Musiker Fanis Gioles tritt mit den zwei Stücken Splitting & Amplified Self auf. In Splitting 24 für Perkussion (2012-13) von Michael Maierhof bringt er Plexiglas-Platten zum Klingen. Anschließend gestaltet er mit vier Künstler*innen und ihren Amplified Selfs einen Klang- und Bildraum. Von und mit: Gioles, Andrés Rico, Xu, Romairone

 

Die Performance Koyaanisqatsi von Franco D. Sosio zeigt Stereotype die auffallen und direkt in die Köpfe treffen. Die Performance macht aus Situationen, denen Menschen ausgesetzt sind, Living-Sculptures die gesellschaftliches Ungleichgewicht aufzeigen. Von: F. D. Sosio | In Kooperation mit: Seidensticker, Roumkos, Arnautovic, Jaleta, Fortes, Hoang, Zoye

 

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HAUPTSACHE FREI SPEZIAL • 06. - 10. APRIL 2019

 

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Im Rahmenprogramm des Festivals setzt WE PRESENT intime und musikalische Akzente: Daniel Dominguez Teruel macht die emotional beladene deutsche Nationalhymne in einem kulturell erweiterten musikhistorischen Kontext neu hörbar. Während die Tänzerin und Choreografin Edda Sickinger Intimität im städtischen Raum sucht, legt die Sound-Künstlerin Louise Vind Nielsen mit auraler Intimität Interrelationen zwischen Mensch und Technologie offen. Schließlich untersuchen die Opernsängerinnen Pauline Jacob und Lisa Schmalz mit Duetten das feministische Potenzial freundinnenschaftlicher Gespräche. Bei der Abschlussparty bringen Thordis M. Meyer und Isle of Wax euer Tanzbein zum Schwingen.
 
 

So 07. April | LICHTHOF Theater/Kraftwerk Bille

16:00 WE PRESENT #1: DIARYA OF A PIGEON

17:00 WE PRESENT #2: URBAN TOUCH

 

So 07. April | LICHTHOF Theater

21:00 WE PRESENT #3 HUMAN AMPLIFIER

 

Di 09. April | Monsun Theater

18:00 + 20:30 WE PRESENT #4: VIER FREUNDINNENSCHAFTLICHE DUETTE
 

Mi 10. April | K3 I Tanzplan Hamburg / Kampnagel

16:00 + 21:30 WE PRESENT #4: VIER FREUNDINNENSCHAFTLICHE DUETTE

AB 23:30 WE PRESENT #5 + #6: EINZELKÄMPFER*IN SOUND ESCAPES + ISLE OF WAX

 

WE PRESENT @ Hauptsache Frei wird ermöglicht durch die Hamburgische Kulturstiftung.
 
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#11: Höckner, Hubner/Lomoschitz, Kuldkepp • 10. März 2019

 

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 WE PRESENT #11 (c) Kevin Visdeloup
 

WE PRESENT #11 zeigt drei Performances mit digital interagierenden Körpern: Sie verschmelzen mit dem Beat einer technoiden Clubnacht, tauchen ein in den Datenstrom digitalisierter Denkbewegungen oder verwandeln analoges Instrumentenspiel in digitale Klänge und Bilder.

 

GLORIA HÖCKNER erforscht in der formal minimalistischen Choreografie HARD CORES IN SOFT SHELLS die Poetik des Hardcore Techno. An welche Grenzen treibt der maschinelle Beat den Körper? Wie stehen Körper und Musik im Verhältnis? Sehe oder höre ich den Rhythmus?

 

ANNA HUBNER und CLAUDIA LOMOSCHITZ treffen in einem entmaterialisierten Raum via Liquid Crystal Display aufeinander und machen sich in der Performance DIE PIXEL DEINER BERÜHRUNG auf die Suche nach digitaler Intimität.

 

Die Kontrabassistin KRISTIN KULDEPP spielt schließlich mit dem interaktiven Musiksystem INSIGHT CONTRABASS, das ihre Bewegungen digital analysiert und zeitgleich in elektronische Musik und Live-Video übersetzt.

 

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#10: MORALES, AFFOLTER, COINTREAU ON ICE • 1. FEBRUAR 2019

 

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HURENSCHNACK (c) Tillmann Engel
 

WE PRESENT #10 setzt sich mit Geschlechterrollen auseinander. In drei Performances von Hamburger Nachwuchskünstler*innen geht es darum, wie sich mit feministischen Selbstermächtigungsgesten, der Entlarvung von Sexarbeit-Klischees und der Vermittlung queerer Lebensrealitäten Rollenmuster auflösen.

 

 

YOLANDA MORALES fragt in ihrer Choreografie PFH, PFH, PFH..., wie Frauen* durch die Praxis des Gehens, der Angst vor Übergriffen im öffentlichen Raum entkommen. Sie entwickelt eine selbstermächtigte Zukunftsvision der körperlichen Erfahrung von Gewalt-Situationen.

 

Mit: Yolanda Morales, Yi-Chun Fan / Beratung: Beatrix Simkó | Musik: Christopher Ramm

 

 

In HURENSCHNACK fischt MICHELLE AFFOLTER auf Basis dokumentarischer Texte im Ozean der Sexarbeit-Klischees nach haltbaren Perspektiven. Ausgehend von der glitzernden Oberfläche der Reeperbahn treten Wassernixen mit einer feministischen pornfilm-Kampagne gegen den Octopussy Alice Schwarzer an. Der Tauchgang schließt durch den Auftritt der Sexarbeiterin Josefa Nereus in orgiastischen Höhen ab.

 

Mit: Amanda Babaei Vieira, Dulguun Chinchuluun, Alina Hidic, Josefa Nereus, Andre PöhlsAntonia Sandrock | Regie: Michelle Affolter | Bühne: Florence Schreiber | Kostüm: Pia Preuß | Komposition: Carlos Andres Rico| Dramaturgie: Nora Becker | Video: Simon Kantl | Regieassistenz: Elli Neubert | Bühnenbildassistenz: Philipp Kästle | Kostümbildassistenz: Johanna Winkler, Biana Klook | Inspizienz: Johanna Neutzling
Hurenschnack ist eine Produktion der Theaterakademie Hamburg

 

 

COINTREAU ON ICE kapern die Bühne mit einer experimentellen Drag-Show. Zwischen Wannabevogueing und Politischer Rede stellen sie heteronormative Vorstellungen von Geschlechterrollen in Frage.
2015 wurde Cointreau On Ice aus dem Bedürfnis heraus gegründet, in kollektiver Arbeitsweise einer Öffentlichkeit queere Lebensrealitäten zu vermitteln.

 

Mit: Claudio Campo Garcia, Johanna Köster, Sita MesserGregor Schuster, Meo Wulf

 

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#9 ANOUSHA, JÜNGST/RYKENA, PLASTIQ/PERUZZI • 22. SEPTEMBER 2018

 

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Foto (c) Giuliani & von Giese
 

WE PRESENT startet die Spielzeit 18/19 im September mit einem Auftakt zum Thema 'In Erscheinung treten': Vorstellungen der Realität prägen unser Weltbild. Weltbilder sind flüchtig. Eine Figur taucht auf. Ihre Bewegung füllt den Moment. Ein Klang verhallt. Performance und Musik fordern den Augenblick heraus.
 
ARIE/ELLE - CAROLIN JÜNGST & LISA RYKENA
Betörend und unwiderstehlich singen die Sirenen die Vorbeifahrenden in den Abgrund. Sie säuseln, wehklagen, schreien und schweigen.
Ausgehend von der patriarchal gedeuteten Stereotype der Unkeuschheit, entwickeln die Performerinnen zeitgenössische mythologische Wesen, die Zuschreibungen auf den weiblichen Körper dekonstruieren. Sich permanent durch die Flüchtigkeit von Bewegung und Stimme verwandelnd, werden sie zu einem Kaleidoskop der Narrative, einem hybriden Soundsystem, das seinen eigenen Mythos befragt.

Choreographie / Performance: Carolin Jüngst & Lisa Rykena
Kostüm: Judith Förster
Dramaturgische Beratung: Konstantin Bessonov
Mentoring: Antje Pfundtner

Arie/Elle ist eine Produktion von Carolin Jüngst in Koproduktion mit K3 | Tanzplan Hamburg. Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung.

 

WHIRLPOOL - SHAHAB ANOUSHA
Wie materialisiert sich das, was nicht da ist? Es ist schon materialisiert. Nur noch nicht da.
Was nicht da ist, hat allen Grund dafür sich nicht zu zeigen.
Ausgangspunkte der Performance sind in der Kunst- und Tanzforschung aktuellen Diskursen um Abwesenheit.

PLASTIQ & PERUZZI
Synthesizer klingen, weil Strom manipuliert wird. Kann man Spannung auch sehen? Bianca Peruzzi macht die Musik von plastiq sichtbar. Wenn es kein Konzert ist, was ist es dann? Die Spannung steigt.

 

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HAUPTSACHE FREI SPEZIAL • 26. UND 28. APRIL 2018

 

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THEUNERT: OOPS! I DID IT AGAIN
Do 26. April | Gängeviertel Fabrique

Ich hab dir neulich den Schnürsenkel zugebunden. Das war so ein Impuls. Ein Impuls, dich zu erniedrigen? Begleitet vom Soundtrack der besten Liebeslieder der Popgeschichte, spricht diese Live-Writing Performance über die Unmöglichkeit "Ich liebe dich" zu sagen.

 

Von und mit Meera Theunert


KRAUSE / LEVITS: I NEVER ASK YOU THIS
Sa 28. April | Lichthof Theater

Ausgehend von Edith, die nicht tanzen kann, haben wir mit einem Keyboard, das wir nicht bedienen können, einen Tanz entwickelt. Wir fragen uns, von wem wir lernen wollen und entscheiden uns für die, die sagt, sie könne wirklich nichts – sie wird unser Idol, unsere Primaballerina. Was können wir von der improvisierten Eleganz einer 80-Jährigen lernen, die denkt, dass ihr Tanz nicht wert ist, gesehen zu werden?

 

Choreografie: Felina Levits, Filomena Krause / Recherche: Filomena Krause / Performance: Felina Levits, Filomena Krause, Angelika Löfflat / Tanz im Video: Edith Krause / Outside-Eye: Teresa Hoffmann / Probensupport: Leo Hofmann

 

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#8 HOFMANN / KRAUSE, GLITCH AG • 24. FEBRUAR 2018

 

WE PRESENT zeigt im Februar zwei musikalische Performances mit Blockflöten, elektronischen Instrumenten, gestischen Sensoren und wandlungsfähigen Performer*innen.

 

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Foto (c) Georg Oberweger 
 

In TELEPROMPTER PARADISE untersuchen Leo Hofmann und Filomena Krause Musik zwischen Flüchtigkeit und medialer Fixierung. Dazu spielen sie mit ihren Wimpern zarte Electronica, schwelgen in brüllendem Shoegaze und lassen sich von ihrem ersten R‘n‘B-Track einlullen. Mit ihren Bewegungen, Blicken und einem tanzenden Mikrofon kommentieren und korrumpieren sie Musik.

Anschließend begegnen drei Performerinnen der Glitch AG unseren erschöpften Zeiten mit Verwandlung. Sie führen das Publikum in THE GRIM TIMES WE LIVE IN in einen Wald, in dem sie im Dunkeln tappen, sich ihren Ängsten stellen und ihre Wandelbarkeit beweisen. Sie klappen nicht vor Angst zusammen, sondern drehen den Beat auf und flöten bis zum Umfallen, um das Dickicht strahlender denn je zu verlassen. Ein Trip voll Empowerment.

Zum Abschluss gibt es wie immer Livemusik von PLASTIQ und Freund*innen. 

 

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#7 PELOSI, BURKHALTER/ LOCKEMANN, AFROTAK TV • 5. November 2017

 

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Foto (c) Alexander Merbeth

Was ist nationale Identität? WE PRESENT zeigt einen Hörspaziergang und zwei Performances, die sich mit der "Erfindung der Nation" beschäftigen und unsere "vorgestellte Gemeinschaft" befragen.

Bereits um 16 Uhr lädt Pelosi zu ihrem Audiowalk an den Hamburger Hafen. Ihr CALL TO LISTEN macht die postkoloniale Gegenwart Hamburgs hörbar und lässt die Spaziergänger* innen einer alternativen Auseinandersetzung mit Politiken des Erklingens, Zuhörens und Gehört-Werdens lauschen.

Ab 19 Uhr fragen Lea Burkhalter und Marlene Lockemann, was es bedeutet, in Zeiten der gesteigerten Unsicherheit die Tradition zu bewahren und wortwörtlich Flagge zu zeigen: Sie haben Ulrich Thießen und Mitglieder des Kremper Fahnenschwenkervereins eingeladen, um im Lichthof vorzustellen, wie das FAHNENSCHWINGEN funktioniert.

Im Anschluss spielt ANNE&ICH die Rede von Staatsministerin Cornelia Pieper anlässlich der Rückgabe namibischer Gebeine nach, bei der AFROTAK TV intervenieren: NOTHING ABOUT US WITHOUT US – REMAINS. EINE REDE. Von den Aktivist*innen aus Schwarzer Perspektive kontextualisiert, entsteht ein Mix aus Podiumsgespräch, Theater und visuellen Interventionen. Ein absurder Trip in die deutsche Kolonialgeschichte.

Zum Abschluss gibt es wie immer Livemusik von PLASTIQ und Freund*innen.

HINWEIS: Der Hörspaziergang CALL TO LISTEN geht bereits ab 16:00 Uhr im Stadtraum los. Weitere Infos erhalten Sie nach Anmeldung unter info@how-to-hear-the-invisible.org

Birgit Schmalmack hat auf hamburgtheater.de über diese Folge berichtet.

 

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#6 GRANDERATH / OLIVEIRA, ALISCH / WESTPHAL, TRETAU / MÜLLER-TIBURTIUS • 30. Juni 2017

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Foto (c) Christian Bartsch

Das Private ist politisch! Drei Performances fragen nach der Realität dieser (feministischen) Weisheit und damit nach Ein- und Ausdrücken eines politischen Subjekts.

Die zwei Freundinnen Greta Granderath und Juliana Oliveira erforschen in O.T. (5) anhand eines Stapels Analogfotografien, welche gemeinsamen Erinnerungen wir teilen. Welche Details lassen Bilder in die Fremde rücken und was können wir über Kindheit und Jugend, Familie und Heimat der Anderen wissen?

Die IOS - INDIVIDUAL OPTIMIZATION SOCIETY von Clara Alisch und Kevin Westphal lädt zur Selbsttransformation durch Selbstreflexion ein und entwickelt einen ganzheitlichen Optimierungsprozess zwischen Performance und bildender Kunst.

ALLE UNTER EINER DECKE – BECOMING ACTIVIST ist ein immersiver, peinlich-persönlicher, queerfeministischer Grenzgang: Alisa Tretau und Renata Müller-Tiburtius (DREAMaTEAM) suchen zusammen mit anderen Querdenker_innen unter einer riesigen Bettdecke nach empathischen Strategien des Zusammenseins.

Als musikalischen Abschluss definieren PLASTIQ und EXCHAMPION mit einem eklektisch-elektronischer Mix aus Math-Rock und Sci-Fi-Gesang das Mensch-Maschine-Sein neu.

 

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# 5 KUITHAN/ULLRICH, KIM, LINKE • 10. März 2017

 

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Foto (c) Matthias Oertel

DAS GUTE LEBEN • Johann Kuithan / Leon Ullrich
In Gesprächen mit Fremden entdecken Kuithan und Ullrich Geschichten voller Widersprüche, wie sie so unmittelbar und unverstellt nur im echten Leben auftauchen. Die vielgestaltigen Antworten auf ihre Fragen nach dem guten Leben spenden in diesen beängstigenden Zeiten einen ganz wunderbaren Trost: Das Leben ist viel mehr, als die Angst davor, den Status quo zu verlieren.

UNIFORM • Anna-Kirstine Linke
Ein Interview mit einem Bundeswehrsoldaten wird zu einer Massenchoreografie über Gehorsam und Verweigerung.

COLORED NOISE • Su Jin Kim
In einem autobiografischen Tanzsolo setzt sich Su Jin Kim mit ihrem eigenen Körperversagen und seinen Folgen auseinander.

Ansgar Wilkens meets plastiq

Zwei Musiksprachen treffen zum Ausklang mit Livemusik aufeinander: Ansgar Wilkens Cello-Soloperformance neigt zu Aufregung, Ausschweifung und aufdringlichem Anstand, bevor die Sirenen auftauchen - plastiq improvisieren Cello-betört mit Gesang in universeller Lautsprache und elektronischen Geräten.

 

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#4 SRETENOVIC (HAUPTSACHE FREI-SPEZIAL) • 21. April 2017


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Foto (c) Visnja Stretenovic

 

SCHLAG DIE SORGEN MIT DER FEIER! • Višnja Sretenović

 

Performative Installation über eine musikalischen Bewegung die den Zerfall Jugoslawiens wie ein eigener Soundtrack begleitet hat: Turbo-Folk.

Višnja Sretenović absolvierte ihr Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst in Belgrad und schloss danach den Master in Performance Studies an der Universität Hamburg ab. Ihre erste Inszenierung schlag die sorgen mit der feier! hatte Premiere im Herbst 2016 auf MS Stubnitz in Hamburg und ist zum Baltic Centre for Contemporary Art in Newcastle eingeladen. Višnja arbeitet als Schauspielerin, Theaterpädagogin und freie Künstlerin; in ihrer Arbeit setzt sie sich mit Fragen über das „Ich-Sein“ auseinander und dies umfasst ihre Position als Frau, Künstlerin und zeitgenössische Nomadin.

MUSIK • Gladbeck City Bombing spielt mit plastiq

Gladbeck City Bombing macht Musik mit schrillen Figuren, für die die Welt immer noch keine passende Kategorie erfunden hat. Poly-Performer_innen postulieren groteske Polit-Entrückung und spielen mit rotlichtigen queer Halbnacktheiten.

 

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#3 MARSAN, SCHARM, ANDRADE/GIESKES, PLASTIQ, NIEDERVOLTHOUDINI • 10. Juli 2016


tl_files/Produktionen 2015-2016/We present/Andrade_quer.jpg Foto (c) Andreas Hopfgarten

AMBIGUÏTÉ • Guy Marsan
Gegen die Scham, gegen das bekannte Wertesystem. Sein eigener Maßstab werden, die eigenen Regeln schreiben. Wie gewinne ich meinen eigenen Körper zurück? Eine choreografische Performance über den Mut, den man braucht, um man selbst zu sein.

DIE KRÄHEN • Annika Scharm
Die Hobbyornithologin Annika Scharm interpretiert und kommentiert die Objekte ihres forschenden Interesses und demonstriert einzelne Vogel Verhaltensweisen auch live.

CLASH BACK / HORMIGÓN • Raphaela Andrade und Swaantje Gieskes
Beton. Als Straße, Tunnel, Brücke oder Hochhaus umgibt uns dieses Material so selbstverständlich, dass wir es kaum noch merken. Beton ist Zivilisation. In Clash Back prallt menschliche Ausdruckskraft auf die Brüchigkeit des scheinbar massiven Materials – tänzerisch, performativ, perkussiv.

SIRENEN UND BEATS • plastiq
Mit Stimme, Potis und Keys die Musik freispielen. Lena Geue, Martina Lenzin und Raphaela Andrade improvisieren mit Gesang in universeller Lautsprache und elektronischen Geräten. Mit Quirin Nebas am Schlagzeug.

SYNTHABENTEUER. • niedervolthoudini
Es zischt und blinkt – 4, 3, 2, 1: Space Odyssee. Krautiger Elektro aus dem Ärmel des Zufalls. niedervolthoudini sind Carl-John Hoffmann, Mario Schöning, Oliver Ruhmkorf.

 

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#2 KECINSKI, SCHRÖDER / STATKUS• 21. Mai 2016

 

tl_files/Produktionen 2015-2016/We present/verfremdungszwecke2_quer.jpgFoto (c) Performance Studies


VERFREMDUNGSZWECKE • Angela Kecinski
Acht Menschen wurden gebeten, sich hinzulegen und wieder aufzustehen. Vier Tänzerinnen nehmen diese Bewegungen zum Anlass für eine bittere Feier voller Humor und mit ekstatischer Loslösung aus der Bewegungsmaschine.

MOMENTS OF FEAR • Helen Schröder und Ekaterina Statkus
Angst als Sinfonie des Schrecks, als Catwalk der Posen. Archaisch, ungehemmt und äußerst schamlos ist die Atmosphäre, in der nicht einmal mehr das Schweigen der Lämmer zu hören ist.

Das biografische Material von Statkus & Schörder ist nie das eigentliche Thema ihrer Performances, sondern wird durch ihre Arbeitsmethoden, kontextualisiert und verfremdet und verweist dadurch auf Themen, die die eigene Biografie übersteigen.

MUSIK • Jay Holler
Singing, Songwriting und Rap mit nachdenklichen Songs über Liebe, Gott und die Welt.

 

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#1 MAI, KERSCHKEWICZ / KESSLER • 24. April 2016

 

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Foto (c) Jana Kühle

NÄHERRÜCKEN • Patricia Carolin Mai
Dreizehn Rücken atmen bewegende Geschichten.

Patricia Carolin Mai ist Tänzerin, Choreographin und Tanzvermittlerin. Studierte Tanz in Amsterdam und Antwerpen und arbeitet als Tänzerin im In- und Ausland, u.a. für zwei Jahre in Israel bei der Batsheva Dance Company (Leitung: Ohad Naharin). Mit dem Stück NäherRücken schloss sie den MA Performance Studies (Universität Hamburg) ab. Ihre Tanzproduktion Ready to Snap - erster Teil einer Trilogie über Körper in Extremzuständen - erhielt die Nachwuchsförderung der Stadt Hamburg und wurde vom K3 Tanzplan Hamburg koproduziert.

FIKTION I • Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz und Eva Kessler)
Fragmente aus Virginia Woolfs A Room Of One’s Own, eine Manx Katze und ein Frauenbilderlabyrinth. Was ist dieses Eva?

Anja Kerschkewicz studierte Bühnen- und Kostümbild sowie Szenographie, assistierte am Schauspielhaus Zürich und absolvierte im Anschluss ihr Regie Studium an der HfMT Hamburg. Das entwickeln eigener Stücke und Arbeitskonstellationen ist seit dem Studium Teil ihrer Theaterpraxis; Zusammen mit der Autorin Svenja Viola Bungarten arbeitet sie an zeitgenössischen grotesken Bühnenstoffen.

Eva Kessler studierte Schauspiel an der Universität der Künste Berlin (2011) und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen (2016). Sie liebt die praktische Arbeit im Probenraum genauso wie die konzeptuelle Arbeit am Schreibtisch. Das brachte sie 2014 dazu das Performancekollektiv Frauen und Fiktion zu gründen.

Als Kern der Gruppe Frauen und Fiktion erproben Anja Kerschkewicz und Eva Kessler in ihren Performances alternative Entwürfe von Frau-Sein.

MUSIK • plastiq

Mit Stimme, Potis und Keys die Musik freispielen.
 

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© 2019 LICHTHOF Theater Hamburg