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Silke Rudolph

Unsagbares Delegieren

Humanistische Matinée

 

Hast du schon einmal über das Unsagbare in deiner Umgebung, in deinem Leben, in unserer Gesellschaft nachgedacht?

 

Ist es eine Person? Ein Unternehmen? Ist es eine Organisation? Eine Kirche? Eine Gruppe? Das Unsagbare existiert innen und außen, wir alle machen diese Erfahrung. Das Unsagbare ist manchmal unsagbar, weil der*die Adressat*in sich entzieht, nicht zuhört, einfach unerreichbar ist. Das kann ein Ex-Lover sein, der das Gespräch verweigert, eine Freundin, die verärgert oder gekränkt ist oder ein Unternehmen wie DHL, das seine Pakete nicht ausliefert, aber keine Kontaktmöglichkeit für verärgerte Kunden anbietet. Es kann ein Fehler sein, den du jetzt einsiehst und für den du dich immer noch schämst. Es können Wörter und Begriffe sein, die nicht gesagt werden.

 

Was ist es bei dir?

 

Bring mit, was du sagen möchtest, aber nicht sagen darfst, kannst oder dich traust. Du kannst damit unerkannt bleiben, du kannst damit uralten Ritualen folgen, du kannst es in der Gruppe teilen oder zu einem Kunst-Akt werden lassen. Das Unaussprechliche, Silke Rudolph spricht es für dich aus, als Stellvertreterin – wenn du magst.

 

Im Foyer hängt die Unsagbar-Box. Dort kann jetzt schon Unsagbares hinterlassen werden.

 

Foto (c) Silke Rudolph

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