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Simone Dede Ayivi / SOPHIENSÆLE

Performing Back

Ein multimedialer Reisebericht aus Schwarzer Perspektive

Im Rahmen von 30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

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Anlässlich des Gastspiels erschien ein Artikel in der TAZ vom 2. Oktober.

>>Zum Trailer<<

>>Zum LICHTHOF-Interview mit Simone Dede Ayivi<<

Weitere Artikel über Simone Dede Ayivis Arbeit erschienen in der TAZ ("Gedenken an Kolonialismus: Wider den Exotismus")und im FREITAG ("Das Ende der Geschichte des Weißen Mannes").


Erinnerung ist keine Wellness-Oase, aber trotzdem eine Reise wert. Das schwere Erbe im Gepäck, besucht Simone Dede Ayivi das Gestern in den Städten von heute. Sie schreibt Postkarten von zu Hause in die Heimat und umgekehrt, um dem Vergessen gegenüberzutreten.

Performing Back ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Kontinuität deutscher kolonialer Vergangenheit. Im Mittelpunkt der Performance steht die akribische Spurensuche im scheinbar unscheinbaren Stadtbild zwischen Autobahn und Schwänchenteich. Begleitet von den Stimmen Schwarzer deutscher Aktivist_innen und Kulturschaffender, bereist das Team Orte ehemaliger Völkerschauen, Kolonialdenkmäler und koloniale Straßengebilde, berichtet von Widerstand und Visionen, gibt Ausblicke und Rückblicke.

Die Kompilation aus vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Fundstücken hinterfragt hegemoniale Formen der Geschichtsschreibung und dekonstruiert koloniale und rassistische Bilderwelten. Dabei sucht die Performance nach neuen Formen einer postkolonialen Ästhetik.

Simone Dede Ayivi untergräbt die Theaterlandschaft mit Arbeiten aus Schwarzer Perspektive. Performing Back ist die Folgeproduktion zum künstlerischen Forschungsprojekt „Wo genau liegt nochmal Togo“, an dem Ayivi gemeinsam mit Katharina Kellermann, Juliane Kremberg und Anahí Pérez im Rahmen des Residenzprogramms flausen+ gearbeitet hat.


Konzept und Performance: Simone Dede Ayivi
Sound & Musik: Katharina Kellermann
Raum & Kostüm: För Künkel
Video: Juliane Kremberg
Licht: Anahí Pérez
Dramaturgie: Philipp Khabo Koepsell
Assistenz: Caroline Froelich und Mirjam Pleines
Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies kulturbüro



In Kooperation mit der AG Queer Studies (Uni Hamburg) und dem AK Hamburg Postkolonial

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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Weiter gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, das Niedersächsische Minsterium für Wissenschaft und Bildung, flausen+ und die RUSCH-Stiftung.
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Gastspiel gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg

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