Open/Close Menu

Cie Day-for-Night

No(s) Revolution(s)

Von Ulrike Syha und Mickael de Oliveira
In französischer, deutscher und portugiesischer Sprache

+++Achtung: Falscher Vorstellungsbeginn im gedruckten Spielplanflyer angegeben. Beide Vorstellungen beginnen um 20:15 Uhr.+++

Trailer>>>

Hier und jetzt. Vier SchauspielerInnen – zwei Franzosen, eine Deutsche, eine Portugiesin. In drei Sprachen erzählt No(s) révolution(s) Anekdoten von unterschiedlichen Zeiten und Orten. Es entsteht eine „Fiktionsrevolution“, die nach und nach real wird: Geräusche von draußen, Aufruhr, Fremdes und Vertrautes zugleich. Kein Bericht gleicht dem anderen.

Sind Gewalt und Terror vermeidbar? Muss Revolution Enttäuschung bedeuten? Was werden die künftigen und aktuellen Generationen sagen? Werden Revolutionen immer nur von Folklore, Kitsch und Tourismus beerbt? Warum hat man, wie die Historikerin Sophie Wahnich sagt, seit 1989 die Idee einverleibt, dass die Utopie und der Wunsch nach einem besseren Leben immer in Totalitarismus mündet?

Christine Rondot in "L'Est républicain" am 8.1.2016 über die Premiere in Belfort.

"Anne Monfort réussit brillamment l’échange d’idées révolutionnaires à trois voix. (....) Ele mêle ici les textes demandés au portugais Michael de Oliviera et à l’allemande Ulrike Syha, «pour s’approprier le politique ensemble, au-delà des frontières». Pour une pièce étoffée, à contenu, qui s’écoute et se regarde, entre figures et imagerie, pensées et débats. Un exercice de démocratie aussi. Une variation contemporaine, intelligente et sobre, sur le thème «Liberté, égalité, fraternité»."

Deutsch:

"Anne Monfort meistert den dreisprachigen Austausch revolutionärer Ideen mit Bravur. (...) Sie mischt dabei die Texte, die der portugiesische Autor Mickael de Oliveira und die deutsche Autorin Ulrike Syha für sie geschrieben haben, 'um sich gemeinsam dem Politischen anzunähern, über die Grenzen hinweg'. Es entsteht ein umfassendes, inhaltsreiches Stück auf Bild- und Textebene, das sich zwischen Figuren und Bildassoziationen, Gedanken und Diskursen hin- und herbewegt. Es ist auch eine Übung in Demokratie. Eine zeitgenössische, intelligente Variation zum Thema "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" ohne Effekthascherei."

Die Hamburger Autorin und Übersetzerin Ulrike Syha wurde mit vielerlei Preisen ausgezeichnet, darunter der Kleist-Förderpreis (2002), der Hamburger Förderpreis für Literatur (2010) und der Robert Gernhardt-Preis (2014). 2015 wurde ihre Kurzgeschichte Jin Mao mit dem vom rbb und Literaturhaus Berlin ausgelobten Walter Serner-Preis prämiert. Ihre Übersetzung von John Steinbecks Jenseits von Eden feiert am 17. Januar im Altonaer Theater Premiere. Lesen Sie hier ein LICHTHOF Interview mit der Autorin.

Mit Claude Guyonnet, Anne Sée, Anna Schmidt und Sara Vaz

Konzept und Regie: Anne Monfort
Stückentwicklung: Mickael de Oliveira und Ulrike Syha
Konzept: Anne Monfort, Mickael de Oliveira und Ulrike Syha
Bühnenbild und Kostüme: Clémence Kazemi
Bühnenbild-Assistenz: Benjamin Sillon
Mitarbeit: Falvia Amarrurtu
Übersetzung: Marlene Knupfer und Elisabeth Schuster
Produktionshilfe: CnT

Am 23. Januar lädt der Verein der Freunde und Förderer des LICHTHOF e.V. im Anschluss an die Vorstellung zum Publikumsgespräch ein.

Gefördert von Goethe-Institut (Paris), Institut Francais (Portugal), Instituts Francais im Rahmen von Programme de Théâtre Export, 31 Juin Films, Théâtre Paris Villette, Fonds Transfabrik - Fonds franco-allemand pour le spectacle vivant, Fonds SACD Théâtre

Foto (c) Simon Gosselin

Zurück

 
© 2016 LICHTHOF THEATER Hamburg