Open/Close Menu

Isabelle McEwen

Infam

Lecture-Performance

„Ich stieß vor einiger Zeit auf eine kurze Meldung in der Zeitung, die lautete: „Mann zündet sich vor Gericht an“. Der Text endete mit dem Satz: „Der Mann hatte wohl gegen ein aus seiner Sicht falsches Urteil protestieren wollen.“ Mit diesem lakonischen 'wohl' habe ich mich nicht anfreunden können.“

Infam erzählt eine Geschichte, die zugleich witzig und traurig, widersprüchlich und anarchistisch ist. In einem Dialog zwischen Philosophie und Theater geht es um Macht, um den Druck von Moral und Ordnung auf das Leben einzelner Menschen, die auf grausige, lächerliche oder dramatische Weise und oft unter dem Beifall der Allgemeinheit in ihre Fänge geraten.

In diesem Interview erfahren Sie Genaueres über Isabelle McEwen und das Projekt INFAM: "Performance, Philosophie, Pornographie"

Isabelle McEwen arbeitet als Theater- und Opernregisseurin, als bildende Künstlerin und seit den 1990ern vermehrt an intermedialen Performance-Projekten. Im LICHTHOF zeigte sie bereits mehrere ihrer Arbeiten, zuletzt die multimediale Performance Van Goghs Schmetterling.


 

Mit Eva Engelbach-Brüggemann, Kristina Heinrich, Judith Newerla, Sabine Noll, Monika Reinboth, Thomas Schultz, Anne-Marie Siegel, Lea Zierott

Vortrag & Regie: Isabelle McEwen
Text- & Dramaturgie-Mitarbeit: Oliver Behrens
Musik: Sokugayu - Arnika Kuff (Stimme), Joachim Lützow (Saxofon)
Regieassistenz: Lina von Kries

Licht: Sönke C. Herm

 

Foto: © Gabriele Schwark

Zurück

 
© 2017 LICHTHOF THEATER Hamburg