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Isabelle McEwen

Infam II: Derjenige, der ich nie sein werde

2. Teil der zweiteiligen Lecture Performance

In einem Dialog zwischen Philosophie und Theater geht es an beiden Abenden um Macht. Wie wird in der Öffentlichkeit über die Machenschaften der Macht gesprochen? Was kommt ans Tageslicht, was bleibt verborgen? Gibt es andere Diskurse als die, die die Macht hervorbringt? Wie entstehen Narrative? Was ist Darstellung? Was passiert mit der Wahrheit, wenn Dinge erzählt werden?

Thema des ersten Abends ist die Macht, die im Namen von Freiheit und Demokratie auf der Weltbühne agiert. Thema des zweiten Abends ist die Gewalt, die Notwendigkeit und Ordnung auf der Bühne des Alltäglichen entfalten. Da wir den ‚roten Faden‘, nach dem in Erzählungen immer gesucht wird, unter Verdacht haben, ein Täuschungsinstrument zu sein, ist Infam ein Labyrinth, durch das der Zuschauer an beiden Abenden eingeladen wird, auf der Suche nach einer eigenen Geschichte zu wandern. Diese Geschichte wird sicherlich zugleich witzig und traurig, widersprüchlich und anarchistisch sein. Wir hoffen, dass sie nachdenklich macht.

Beide Abende können einzeln gesehen werden.

Wer zu INFAM I kommt, zahlt für INFAM II nur die Hälfte - einfach das Ticket vom Vorabend mitbringen.

Isabelle McEwen arbeitet als Theater- und Musiktheaterregisseurin, sie dreht Kurzfilme und entwickelt intermediale Performance-Projekte. Die promovierte Medienwissenschaftlerin zeigte im LICHTHOF bereits mehrere ihrer Arbeiten, zuletzt die Performance Van Goghs Schmetterling.

Mit Helma Demel, Lea Fischer, Ulrike Kargus, Arman Kaschmiri, Judith Newerla, Monika Reinboth, Anne-Marie Siegel, Lea Zierott

Musik: Sokugayu: Arnika Kuff (Stimme), Joachim Lützow (Saxophon)
Regie und Vortrag: Isabelle McEwen

Foto (c) Gabriele Schwark

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