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Unkoordinierte Bewegung

GILGAMESCH - KAMPF DER WIRKLICHKEIT

 

Die Produktion „Gilgamesch“ fragt nach dem Stoff, aus dem die „populistischen Träume“ sind. Welche gemeinschaftlichen Lebenserfahrungen und Perspektiven bilden die tiefere Grundlage für das Erstarken der AFD im Osten der Republik?

 

So macht sich „Gilgamesch" auf den Weg und reist mit Kamera und Tonband nach Hoyerswerda in die Lausitz. Dort findet sich sowohl eine vom Braunkohleabbau gezeichnete Landschaft und Gesellschaft als auch kleine intakte Oasen öffentlichen Lebens und viele gesprächsoffene Menschen. Der Landstrich ist gezeichnet vom emotionalen Erbe der DDR und kapitalistischer Ich-Behauptung, dem abrupten Verlust der Gemeinschaft und Zerstörung der Industrie in der Nachwendezeit. Es gibt einen Riss zwischen städtischen Zentren und verlassenen Dörfern im Streit über die Zukunft des angekündigten Kohleausstiegs.

 

Die in Gesprächen und Interviews gesammelte Realität inszeniert „Gilgamesch" als LIVE-Puppentheater entlang des Gilgamesch Epos, zu einem Spiel mit archaischer Größe, dokumentarischer Objektivität und medial-politischer Unterhaltungskultur im Kampf um die Kontrolle der Gefühle der Menschen.


Idee und Künstlerische Leitung: Jannis Klasing, Matthias Mühlschlegel und Tobias Schülke / Spiel: Magda-Lena Schlott / Regie: Tobias Schülke / Text: Tobias Schülke und Jannis Klasing / Dramaturgie: Matthias Mühlschlegel und Yael Sheril / Ausstattung und Puppenbau: Salomé Klein / Creative Producing und Presse: STÜCKLIESEL

 

 Publikumsgespräch:
Am Fr 8.5. mit dem LICHTHOF Freunde und Förderer e.V.

 

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung

 

Grafik © Unkoordinierte Bewegung

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