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Maria Isabel Hagen und Konstantin Bessonov

Die Kunststoff­wellen

Herzlich Willkommen im Paradies aus Kunststoff! In der Oase aus Schaumstoff! Am feinkörnigen Strand aus Mikroplastik! Zwei Performer*innen laden zu einer Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des menschlichen Lebens und der Unvergänglichkeit von Plastik ein.

 

Maria Isabel Hagen und Konstantin Bessonov gehen im Rahmen einer Lecture Performance der Entstehungsgeschichte des Kunststoffs nach. Hierbei stellen sie die menschliche Sterblichkeit dem, in der Natur nicht abbaubaren, Material Kunststoff gegenüber. Mit synthetischen Sounds und live auf Kunststoffteilen erzeugten Geräuschen, verwebt der Klangkünstler Konstantin Bessonov Plastikknirschen und Meeresrauschen zu einem wechselseitigen Konzert. Es entstehen zwei Ebenen der Reflektion über die eigene Vergänglichkeit, die Macht der Natur, die Unendlichkeit von künstlichen Stoffen und die eigene Existenz zwischen diesen beiden Polen. 

 

Jörn Plaß ergänzt und bereichert die Performance mit Luftskulpturen aus der mittlerweile synonym für alles Üble gewordenen Plastiktüte.

 

Virginia Woolf lieferte mit ihrem Roman „Die Wellen“ die Inspiration für eine atmosphärische Auseinandersetzung mit endlicher und unendlicher Existenz.

 

Von und mit: Konstantin Bessonov und Maria Isabel Hagen

 

Foto © Phillip Koll

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