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Johannes Ender

Cervantes

Cervantes: Autor von Don Quijote. Aber auch: Theologe, Soldat, Held, Höfling, Kriegsgefangener, Sklave, Verbrecher, Reisender, gefeierter Autor und einsamer, gescheiterter Poet. Ein Mann der wechselnden Identitäten und Extreme. Die Biographie des Autors und seine Werke sind der Ausgangspunkt für einen Theaterabend über das Leben eines jungen Mannes, der ständig zu sozialer Mimikry gezwungen ist und sich dabei in den unendlichen Möglichkeiten von Entwürfen seines Selbst verliert.

Diesem Druck begegnet Cervantes mit den überbordenden Welten seiner Imagination: In der Enge der eigenen Kerkermauern sieht sich Cervantes auf dem Gipfel der Welt. Wie seine Figuren zerreibt sich Cervantes zwischen den Mühlsteinen von Wirklichkeit und Märchen. Wieviel Riese steckt in der Windmühle und wieviel Windmühle im Riesen?

Mit KarlMaySelf gewann Johannes Ender den Start off-Wettbewerb 2014. Zurück im LICHTHOF Theater vertieft das Team um den aufstrebenden Jungregisseur, dem auch der gefeierte Kabarettist und Poetry Slammer Jasper Diedrichsen angehört, nun seine Arbeit in der real-fiktiven Grauzone, in der alles scheint, wie es nicht ist.

Am 21. November lädt der Verein der Freunde und Förderer des LICHTHOF e.V im Anschluss an die Vorstellung zum Publikumsgespräch ein.

Mit Irene Benedict, Jasper Diedrichsen und Björn Meyer sowie Nina Eichmann, Kai Friebus, Charlotte Friedrich, Linda Ghandour, Kristina Nadj, Sara Reifenscheid

Regie: Johannes Ender
Fassung: Johannes Ender, Jasper Diedrichsen und Anne Rietschel
Bühne: Marie Gimpel
Kostüm: Claudio Pohle
Dramaturgie: Anne Rietschel
Licht: Sönke C. Herm

Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung

Foto (c) Marie Gimpel

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